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Vertreter, Versicherungsmakler & Co

Sie tragen Anzug und Krawatte und stehen oft unerwartet vor der Wohnungstür. Was sie suchen, ist das Gespräch. Ihr Ziel: der Abschluss von Verträgen. Versicherungsvertreter sind noch in den entlegendsten Gegenden unterwegs - und sie haben eine hohe Erfolgsquote. Kein Wunder: Die Deutschen gehen bei der Risikovorsorge lieber auf Nummer sicher. Vor dem Abschluss einer Versicherung ist allerdings gute Information und Beratung unbedingt zu empfehlen. Dabei sollte man sich im Klaren darüber sein, mit wem man es zu tun hat - mit dem Vertreter, mit dem Makler oder mit dem Versicherungsberater.

Was ist ein Versicherungsvertreter?

Die klassischen Versicherungsvertreter sind die Einfirmenvertreter. Sie sind an ein Unternehmen gebunden und bieten dementsprechend lediglich die Produkte einer Versicherung an. Bezahlt werden sie nicht direkt vom Kunden, sondern vom Versicherungsunternehmen - meist auf Provisionsbasis. Die Provisionshöhe richtet sich nach Art und Umfang der Police. Bei einer Haftpflichtversicherung ist sie gering, bei einer Lebensversicherung hoch. Der Mehrfachvermittler kann dagegen eine Auswahl von Produkten unterschiedlicher Versicherer bieten. Auch er lebt von den Vermittlungsprovisionen.

Woran erkennt man den seriösen Vermittler?

Vertrauenswürdig ist ein Versicherungsvertreter meist dann, wenn er geduldig auf Fragen eingeht und ein individuelles Angebot schriftlich erstellt. Er drängt nicht zum Abschluss und lässt genügend Zeit, um auch Kleingedrucktes zu lesen.

Welche Vorteile bieten Versicherungsvertreter?

Einfirmenvertreter und Mehrfachvermittler sitzen häufig ganz in der Nähe und haben den direkten Zugang zur Versicherungsgesellschaft. Kleinere Schäden dürfen sie oft selbst regulieren.

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Michael Fischer
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