Lexikon

Menschenopfer

die Tötung von Menschen aus kultischen Gründen, um entweder auf Naturvorgänge einzuwirken oder das Wohlwollen der Gottheit (oder der Ahnen) durch ein hohes Opfer zu erlangen oder einem angesehenen Toten Begleiter ins Jenseits mitzugeben. Menschenopfer gehören zu den frühen Stufen fast aller Religionen; eine Grundform ist das Selbstopfer, das später meist durch das Tieropfer abgelöst wurde. Besonders bekannt durch Menschenopfer sind die Azteken- und die afrikanischen Reiche des Sudan. Opfer waren Sklaven, Kriegsgefangene, auch Verbrecher, bei Beisetzungen Frauen und Diener, bei manchen Völkern auch alternde Könige oder Jungfrauen (Mädchenopfer in Mexiko) oder Kinder (Altsemiten).
Herz, 3D, Modell
Wissenschaft

Rettungsanker fürs Herz

Telemedizin wird in diesem Jahr zu einer Kassenleistung: Herzkranke können sich dann digital überwachen lassen. von Susanne Donner Dieter Thurm erinnert sich gut an das Jahr 2016, als er für zwölf Monate medizinisch fernüberwacht wurde. „Ich habe mich viel sicherer gefühlt“, sagt der heute 69-jährige Rentner, der mit seiner Frau...

Materialien, künstliche Intelligenz, KI
Wissenschaft

Eingebaute Intelligenz

Intelligente Materie soll nicht nur auf Umwelteinflüsse reagieren und sich daran anpassen können. Sie soll zudem lernfähig sein und ein Gedächtnis besitzen.

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