Lexikon

Menschenopfer

die Tötung von Menschen aus kultischen Gründen, um entweder auf Naturvorgänge einzuwirken oder das Wohlwollen der Gottheit (oder der Ahnen) durch ein hohes Opfer zu erlangen oder einem angesehenen Toten Begleiter ins Jenseits mitzugeben. Menschenopfer gehören zu den frühen Stufen fast aller Religionen; eine Grundform ist das Selbstopfer, das später meist durch das Tieropfer abgelöst wurde. Besonders bekannt durch Menschenopfer sind die Azteken- und die afrikanischen Reiche des Sudan. Opfer waren Sklaven, Kriegsgefangene, auch Verbrecher, bei Beisetzungen Frauen und Diener, bei manchen Völkern auch alternde Könige oder Jungfrauen (Mädchenopfer in Mexiko) oder Kinder (Altsemiten).
Varusschlacht, Archäologie
Wissenschaft

Mythos Varusschlacht

Wie kaum ein anderes historisches Ereignis hat die Varusschlacht den deutschen Nationalismus beflügelt. Und selten wurde in den letzten 500 Jahren ein historischer Ort so sehnsüchtig gesucht wie dieses legendäre Schlachtfeld. Am Ende hat ein metallurgischer Fingerabdruck Gewissheit gebracht. von ALEXANDRA BLOCH-PFISTER Die...

Vater und Sohn spielen mit Wasserpistolen im Garten
Wissenschaft

Draußen-Zeit kann Kurzsichtigkeit vorbeugen

Wegen unseres modernen Lebensstils mit viel Zeit am Bildschirm ist Kurzsichtigkeit in den vergangenen Jahrzehnten weltweit immer häufiger geworden. Zunehmend sind davon auch Jugendliche und Kinder betroffen, die immer früher kurzsichtig werden. Doch das lässt sich verhindern, indem Kinder frühzeitig und regelmäßig Zeit im Freien...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon