Daten der Weltgeschichte
3. 5. 1998
Europa
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beschließen in Brüssel die Bildung einer Währungsunion (EWU) zum 1. 1. 1999 durch elf Staaten: Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Spanien, Portugal, Irland, Österreich und Finnland. Nur Griechenland erfüllt nicht die im Maastricht-Vertrag festgelegten Anforderungen an die wirtschaftliche Stabilität. Großbritannien, Schweden und Dänemark wollen zunächst nicht an der EWU teilnehmen. Als neue Währung soll der Euro eingeführt werden. Nach längerem Tauziehen über die Leitung der Europäischen Zentralbank (EZB) einigt sich der EU-Gipfel auf die Berufung des Niederländers Wim Duisenberg, bisher schon Chef des Europäischen Währungsinstituts.
Schritt zurück nach vorn
Evolutionsbiologen, die ihr Feld experimentell beackern, haben einen ganz speziellen Feind: „Armchair Evolutionists“, also „Sessel-Evolutionisten“, nennen sie ihn – und meinen damit Leute, die weitgehend ohne Kenntnis echter Daten vermeintlich klug über Evolution zu sinnieren und zu spekulieren versuchen. Zu diesen Sessel-...
Neuer Risiko-Index sagt lokale Sturzflutgefahr voraus
Extremwetterereignisse wie Platzregen werden immer häufiger, mit teils verheerenden Folgen, wie zuletzt die Überschwemmungen in Süddeutschland zeigten. Forschende haben daher nun eine Art Warnampel für Starkregen entwickelt. Der Index berücksichtigt neben Wetterdaten auch die lokale Bebauung und natürliche Gegebenheiten, um die...