Lexikon
Antibiọtikaresistenz
Unempfindlichkeit von Bakterien und anderen Mikroorganismen gegenüber einem Antibiotikum oder mehreren Antibiotika (Multiresistenz). Als Folge wirken diese Medikamente nicht mehr gegen den entsprechenden Keim. Diese Eigenschaft können Bakterien z. B. natürlicherweise besitzen oder durch eine Mutation oder durch Resistenzübertragung erwerben. Die Entwicklung von resistenten Keimen wird dadurch gefördert, dass die Erreger häufig Antibiotika ausgesetzt werden, vor allem dann, wenn die Keime durch das Antibiotikum nicht völlig beseitigt werden, etwa bei vorzeitigem Therapieabbruch. Um die Entwicklung von Resistenzen zu verhindern, ist generell ein gezielter, keimspezifischer Einsatz von Antibiotika anzustreben.
Wissenschaft
Wirklich wahr?
Die Frage nach der Wahrheit ist ein Klassiker der Wissenschaftsphilosophie, und gerade in dieser Zeit besonders wichtig. von TOBIAS HÜRTER Es gibt eine merkwürdige Stelle in der Bibel, die man leicht überliest. Als Jesus im Amtssitz des römischen Statthalters Pontius Pilatus verhört wird und beteuert, er sei gekommen, um „für die...
Wissenschaft
Mikroskopisch kleiner Manipulator
Studien legen einen Zusammenhang zwischen erhöhter Risikobereitschaft und einer Infektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii nahe – bei Tier und Mensch.
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