Lexikon
Antibiọtikaresistenz
Unempfindlichkeit von Bakterien und anderen Mikroorganismen gegenüber einem Antibiotikum oder mehreren Antibiotika (Multiresistenz). Als Folge wirken diese Medikamente nicht mehr gegen den entsprechenden Keim. Diese Eigenschaft können Bakterien z. B. natürlicherweise besitzen oder durch eine Mutation oder durch Resistenzübertragung erwerben. Die Entwicklung von resistenten Keimen wird dadurch gefördert, dass die Erreger häufig Antibiotika ausgesetzt werden, vor allem dann, wenn die Keime durch das Antibiotikum nicht völlig beseitigt werden, etwa bei vorzeitigem Therapieabbruch. Um die Entwicklung von Resistenzen zu verhindern, ist generell ein gezielter, keimspezifischer Einsatz von Antibiotika anzustreben.
Wissenschaft
»Eine einzige Studie liefert selten Gewissheit«
Ernährungswissenschaftlerin Viktoria Mathies erklärt, wie Ernährungsstudien aufgebaut sind und welche Informationen sich aus ihnen gewinnen lassen. Das Gespräch führte CAROLIN SAGE Frau Mathies, welche Arten von Ernährungsstudien gibt es? Zum einen gibt es Beobachtungsstudien. Zu ihnen gehören Kohortenstudien, die in der Regel...
Wissenschaft
Vorbelastete Ozeane versauern schneller als gedacht
Trotz selbstgesetzter Ziele und Verpflichtungen stößt die Menschheit weiterhin immer mehr CO2 und andere Treibhausgase in die Atmosphäre aus. Diese Emissionen werden zum Teil durch die Ozeane aufgenommen – mit schweren Folgen. Eine neue Studie zeigt nun, dass bestimmte Gebiete in Ozeanen schneller und stärker versauern als...