Lexikon
Arianịsmus
Lehre des alexandrinischen Presbyters Arius, wonach Christus nicht wesensgleich mit dem Vater, sondern ein Geschöpf des Vaters aus dem Nichts sei; vom Konzil zu Nicäa 325 verurteilt. Kaiser Constantius II. (337–361), Anhänger des Arianismus, verhalf der Lehre zu weiter Verbreitung. Der Arianismus verfiel dann jedoch. Bei den Goten, Wandalen, Burgundern und Langobarden erlebte er eine Nachblüte. Das politische Übergewicht der Franken, die sich zur römisch-katholischen Kirche hinwandten, brachte im 7. Jahrhundert den Arianismus zum Erliegen.
Wissenschaft
Unser selektives Gehirn
Warum wir unsere Gesprächspartner selbst im Stimmengewirr einer Party noch problemlos verstehen können, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Sicher haben Sie das auch schon einmal erlebt: Sie stehen bei einem gesellschaftlichen Ereignis in einer von mehreren Gesprächsrunden und beteiligen sich, ein Getränk in der Hand, munter an der...
Wissenschaft
Venus immer noch feurig
Neue Auswertungen alter Radardaten legen nahe: Auf unserer Nachbarwelt quoll noch vor drei Jahrzehnten Lava aus Vulkanen heraus. Die Venus könnte sogar aktiver sein als die Erde. von THORSTEN DAMBECK Anders als der Mars ist die Venus dauerhaft in eine dicke Schicht aus Wolken gehüllt. Jahrhundertelang konnte deshalb kein Fernrohr...