Lexikon

ttila

[
wohl gotisch, „Väterchen“
]
in der germanischen Sage als Etzel, Azzilo bekannt, König der Hunnen seit 434,  453/54; schuf mit seinem Bruder Bleda ( 445, ermordet) das letzte große Hunnenreich vom Kaukasus über Ungarn nach Westen fast bis zum Rhein.
Während Attila nach Einfällen in das Oströmische Reich (441443, 447) von Ostrom Tribut erhielt, stieß er bis Südfrankreich vor, wo er von Römern und Westgoten (Aëtius, Theoderich) 451 auf den Katalaunischen Feldern bei Troyes geschlagen wurde. 452 fiel er in Italien ein und verwüstete zahlreiche Städte, kehrte aber vor Rom um und zog in sein Stammland Pannonien. Dort starb er in der Nacht nach seiner Hochzeit mit der Germanin Ildico (Hildico). Sein Reich zerfiel bald darauf. In Sagen und Liedern lebte sein legendärer Ruf fort (u. a. Nibelungenlied).
Polarfuchs auf der norwegischen Insel Spitzbergen
Wissenschaft

Auf Inseln läuft das Leben langsamer

Auf Inseln ticken die Uhren anders. Diese Redensart gilt offenbar nicht nur für Menschen, sondern auch für Vögel und Säugetiere. Denn wenn diese auf Inseln leben, haben sie eine langsamere Lebensweise als ihre Verwandten auf dem Festland, wie Biologen herausgefunden haben. Demnach ist der Stoffwechsel der Inselbewohner oft...

Schimpanse frisst Frucht
Wissenschaft

Vergorene Früchte als Ursprung menschlichen Alkoholkonsums?

Viele Menschenaffen verzehren gerne vergorenes Fallobst. Wie verbreitet dieses Verhalten allerdings ist, ist noch unklar – unter anderem, weil viele Studien nicht zwischen dem Konsum von frisch gepflückten und vom Boden aufgelesenen, potenziell vergorenen Früchten unterscheiden. Ein Forschungsteam schlägt deshalb vor, einen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon