Lexikon

ttila

[
wohl gotisch, „Väterchen“
]
in der germanischen Sage als Etzel, Azzilo bekannt, König der Hunnen seit 434,  453/54; schuf mit seinem Bruder Bleda ( 445, ermordet) das letzte große Hunnenreich vom Kaukasus über Ungarn nach Westen fast bis zum Rhein.
Während Attila nach Einfällen in das Oströmische Reich (441443, 447) von Ostrom Tribut erhielt, stieß er bis Südfrankreich vor, wo er von Römern und Westgoten (Aëtius, Theoderich) 451 auf den Katalaunischen Feldern bei Troyes geschlagen wurde. 452 fiel er in Italien ein und verwüstete zahlreiche Städte, kehrte aber vor Rom um und zog in sein Stammland Pannonien. Dort starb er in der Nacht nach seiner Hochzeit mit der Germanin Ildico (Hildico). Sein Reich zerfiel bald darauf. In Sagen und Liedern lebte sein legendärer Ruf fort (u. a. Nibelungenlied).
Zuckerrüben_und_Mais_in_der_Pflanzen-MRT-Klimakammer._
Wissenschaft

Zuckerrüben im MRT

Nutzpflanzen werden heute mit High-End-Technologie erforscht, die bislang nur in der Medizin eingesetzt wurde. Forschende wollen herausfinden, wie sie auf veränderte Umweltfaktoren reagieren. von TAMARA WORZEWSKI Es fühlt sich wie Leistungssport an, 30 Zuckerrübenpflanzen in je drei Kilogramm schwere Spezialbehälter umzutopfen....

Stadtlärm
Wissenschaft

Wie die Städte leiser werden

Die Lärmbelastung in Städten kostet ihre Bewohner Lebenszeit. Doch weltweit tüfteln Forscher an unterschiedlichen Lösungen gegen den Krach. von MARTIN ANGLER Die Rue D’Avron ist eine von vielen Nebenstraßen in der Pariser Innenstadt, nur einen Steinwurf vom berühmten Père-Lachaise-Friedhof entfernt, auf dem Édith Piaf und Jim...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon