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LEXIKON

Blkanhalbinsel

auch Balkan, gebirgige Halbinsel im Südosten Europas, mit Inseln 560 000 km2 groß, im Norden durch die Save-Donau-Linie abgegrenzt. Parallel zur Südwestküste liegen der stark verkarstete Wall der Dinarischen Alpen und deren Fortsetzung in den griechischen Gebirgen, im Nordosten das Rhodopen- und das Balkangebirge. Im westbulgarischen Rilagebirge (Musala, 2925 m) erreicht die Balkanhalbinsel ihre höchste Erhebung. Die West- und Südküsten sind stark zerrissen und in viele Halbinseln und Inseln aufgelöst. Zwischen den meist kahlen, schwach besiedelten Gebirgen liegen zahlreiche wegen ihrer Fruchtbarkeit wirtschaftlich wertvolle Becken (Amselfeld, Thessalien). Im Norden herrscht gemäßigtes Klima, das in den Gebirgen kontinentale Züge mit kalten Wintern annimmt; im Süden und an der Westküste geht es in Mittelmeerklima über. Die nach Osten offenen Küsten und die Durchgängigkeit des nördlichen Teils haben die Balkanhalbinsel seit jeher zu einer wichtigen Brücke zwischen Europa und Asien gemacht.
Bulgarien: Berglandschaft
Berglandschaft in Bugarien
Nur der Hohe Balkan erreicht in Bulgarien alpine Ausmaße, doch verleihen lang gestreckte Rücken und kleinere Hochflächen dem Balkan insgesamt eher den Charakter einer Mittelgebirgslandschaft.
Auf der Balkanhalbinsel leben Albaner (Rest der Urbevölkerung), Kroaten, Serben, Slowenen, Makedonier, Montenegriner, Bulgaren, Türken, Rumänen und Griechen; politisch aufgeteilt in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Makedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien und den europäischen Teil der Türkei.

Geschichte

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