Lexikon
Baukeramik
Sammelbezeichnung für Erzeugnisse der Keramik, die als unkonstruktive Teile dem Schmuck von Bauwerken dienen und mit diesen fest verbunden sind. Unterschieden wird zwischen ornamentaler, architektonischer und figürlicher Baukeramik. Die technische und künstlerische Entwicklung der Baukeramik ist weitgehend mit der Geschichte des Backsteinbaus verknüpft; die Anfänge liegen in den orientalischen Frühkulturen, vor allem in Ägypten (Tell el Amarna), Assyrien und Babylonien. In der griechischen Baukunst tritt Baukeramik hauptsächlich in Form von Terrakotta-Metopen an Tempeln auf, in der islamischen Baukunst bei Wand- und Bodenfriesen. Römische Traditionen wurden in der Baukunst des Mittelalters fortgesetzt. In der norddeutschen Backsteingotik dient die aus glasierten Formsteinen gebildete Baukeramik meist der Flächen- und Portalverzierung.
Versuche zu einer Neubelebung der Baukeramik unternahm im 19. Jahrhundert K. F. Schinkel. Eine Sondergattung moderner Baukeramik ist die Putzkeramik, bestehend aus keramischen Platten, die in Bauputz eingelassen sind.
Wissenschaft
Der Ozean und das Weltklima
Die Erwärmung der Meere verändert das Klima der Erde. Die Ozeane sind wichtig für die globale Klimaregulation. Sie sind der größte CO₂-Speicher der Welt. Von RAINER KURLEMANN Menschen, die an der Küste wohnen, kennen die Wirkung des Wassers auf ihr regionales Wetter. Und für die meisten Klimazonen der Welt gilt: In Meeresnähe...
Wissenschaft
Die Sonne scheint bei Tag und Nacht
Noch immer holen wir uns die Energie für unsere Stromerzeugung zu einem viel zu großen Teil aus fossilen Stoffen. Dabei haben wir doch die Sonne. Die leuchtet seit mehr als 4,5 Milliarden Jahren – und wird das auch noch weitere fünf bis sechs Milliarden Jahre lang so tun. Tag für Tag schickt sie uns deutlich […]
Der...