Lexikon
berührungsfreie Fahrtechnik
Sammelbezeichnung für Verkehrssysteme mit gleisähnlichen Fahrbahnen, auf denen die Fahrzeuge berührungs- und reibungsfrei gleiten und geführt werden. Erreichbar sind Geschwindigkeiten bis rund 500 km/h. Erprobt wurden bislang drei Grundtypen:
1. Bei der Luftkissenfahrtechnik werden die Fahrzeuge durch Druckluft über der Fahrfläche mit einer Leiste zur Seitenführung in Schwebe gehalten. Die Weiterentwicklung für Landfahrzeuge ist weitgehend eingestellt, da die seitlich unter dem Fahrzeug abgeblasene Luft zu starker Belästigung führt und lärmender Antrieb durch Strahltriebwerke erforderlich ist. Für Schiffsantriebe Luftkissenfahrzeug.
2. Bei der elektrodynamischen Schwebetechnik werden die Fahrzeuge durch magnetische Abstoßung bei höherer Geschwindigkeit über die Fahrbahn gehoben und seitlich geführt. Erforderlich sind Elektromagnete mit supraleitenden Wicklungen (Supraleitung) und Tiefstkühlaggregate für flüssiges Helium.
3. Bei der elektromagnetischen Schwebetechnik werden die Fahrzeuge durch elektromagnetische Anziehungs- und Abstoßungskräfte mittels Linearmotor etwa 10 mm über der Fahrbahn gehalten (Magnetschwebebahn). Diese Technik hat die meiste Aussicht auf praktische Nutzung.
Wissenschaft
Potenzielles neues Malaria-Mittel entdeckt
Der Wirkstoff Nitisinon ist bislang als Medikament für Menschen mit seltenen Stoffwechselstörungen zugelassen. Künftig könnte er aber auch helfen, Malaria zu bekämpfen. Denn wie Forschende jetzt herausgefunden haben, ist Nitisinon giftig für blutsaugende Moskitos, die den Malaria-Erreger übertragen. Auch das Blut von Menschen,...
Wissenschaft
Tanzendes Gold
Licht bringt Elektronen zum Schwingen. Wenn man diesen Effekt geschickt nutzt, könnte das den Wirkungsgrad von Katalysatoren und Solarzellen verbessern – und die Welt dadurch klimafreundlicher machen. von KATJA MARIA ENGEL Normalerweise beschießt Holger Lange seine Proben mit einem Laser. Doch als er sie einmal in einem...