Lexikon
Bẹtablocker
Kurzform für BetarezeptorenblockerArzneimittel, die anstelle der körpereigenen Botenstoffe Adrenalin und Noradrenalin an bestimmten Bindungsstellen (Rezeptoren) in den Muskelzellen der Organe, sog. Betarezeptoren, andocken und deren anregende Wirkung dadurch hemmen. Sie finden Anwendung u. a. bei Bluthochdruck, Angina pectoris, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, Tremor und grünem Star, vorbeugend bei starken Migräneanfällen und manchen Angstzuständen.
Wissenschaft
Auch die Gegenseite profitiert
Wie man die Muskeln in einem verletzten Arm stärken kann, indem man den gesunden trainiert, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wer schon einmal – vielleicht nach einem Unfall und dessen anschließender Behandlung – längere Zeit einen Arm oder ein Bein nicht belasten durfte, weiß, wie schnell sich dort die Muskeln abbauen: Das Gehen...
Wissenschaft
Saugen und stechen
Manche Insekten haben es auf Pflanzensäfte abgesehen, andere bevorzugen Blutmahlzeiten. Forscher nutzen hochauflösende Kameras, um die filigranen Mundwerkzeuge zu untersuchen. von TIM SCHRÖDER An einem Januartag im Jahr 1862 überreicht ein Bote dem Naturforscher Charles Darwin eine kleine Kiste. Sie ist randvoll gefüllt mit...