Lexikon
Bọssa Nọva
[portugiesisch, neue Welle]
ein Ende der 1950er Jahre entstandener Jazzstil mit starkem südamerikanischen Bezug. Harmonische und rhythmische Merkmale des Samba sind im Bossa Nova mit Elementen des Bebop und des Cool Jazz verbunden. Bossa Nova geht auf den Gitarristen L. Almeida zurück und wurde später von S. Getz und C. Byrd populär gemacht. Insbesondere Kompositionen des Brasilianers A. C. Jobim („The Girl from Ipanema“, „One Note Samba“) wurden bei Getz, zusammen mit der Sängerin A. Gilberto, zu Millionenerfolgen und gelten als zeitlose Jazzstandards. Der Bossa Nova wurde später auch zum Gesellschaftstanz umgebildet.
Wissenschaft
»Es entsteht Neues und Spannendes«
Das Forschungsfeld der synthetischen Biologie entwickelt sich rasant. Biochemiker Tobias Erb berichtet von den Anfängen – und wie es immer weiter vorangeht. Das Gespräch führte RAINER KURLEMANN Herr Prof. Erb, wie reagieren Menschen, denen Sie erzählen, woran Sie forschen? Ich habe selten das Gefühl, dass synthetische Biologie...
Wissenschaft
Die Suche nach dem heilsamen Gift
Zu den wirkungsvollsten Waffen von Tieren gehört Gift. Doch was hoch-dosiert tötet, kann niedrigdosiert medizinisch nutzen. In den vergangenen zehn Jahren wurden fast 30.000 dieser Substanzen neu erfasst. von CHRISTIAN JUNG Tiergifte zu erforschen, um medizinische Wirkstoffe und Therapeutika zu entdecken, ist aufwendig und teuer...