Lexikon
Burkina Faso
Wirtschaft und Verkehr
Trotz Schuldenerlass und Entwicklungshilfe gehört Burkina Faso zu den ärmsten Ländern des afrikanischen Kontinents. Der begrenzte Binnenmarkt, Energiemangel und das geringe Ausbildungs- und Produktivitätsniveau schränken die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten stark ein. Auch über nennenswerte Rohstoffvorkommen verfügt das Land nicht. Manganerze, Phosphate, Kalkstein und Gold werden in nur geringen Mengen abgebaut. Deshalb ist die Landwirtschaft immer noch die wirtschaftliche Grundlage Burkina Fasos. Fruchtbare Böden befinden sich nur im Südwesten und in einigen Flusstälern; das Hauptweidegebiet (Rinder, Ziegen, Schafe) ist der trockene, dürregefährdete Nordwesten. Angebaut werden Hirse, Mais, Reis, Hülsen- und Knollenfrüchte für den Eigenbedarf. Wichtigstes Exportgut ist die Baumwolle. Im unterentwickelten industriellen Sektor werden hauptsächlich Agrarprodukte verarbeitet. Wichtigste Wirtschaftstandorte sind Ouagadougou und Bobo-Dioulasso. Beide Städte sind auch über die einzige Eisenbahnlinie des Landes mit der Côte d‘Ivoire und dem Hafen von Abidjan sowie der Republik Niger verbunden.
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