Lexikon

Chur

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ku:r
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französisch Coire, italienisch Coira, rätoromanisch Cuera, Hauptstadt des schweizerischen Kantons Graubünden, am Übergang des Schanfiggs ins Rheintal, 595 m ü. M., 30 800 Einwohner; Handelszentrum, ältester Bischofssitz der Schweiz (5. Jahrhundert), alter Stadtkern mit malerischen Winkeln, spätgotische Pfarrkirche St. Martin (15. Jahrhundert), Rathaus (15. Jahrhundert), Klosterkirche St. Luzius (12. Jahrhundert); bischöflicher „Hof“ mit Schloss (17./18. Jahrhundert) und Kathedrale (12./13. Jahrhundert).

Geschichte

Chur wurde auf dem ehemaligen römischen Kastell Curia Ratorum errichtet. Die Stadt, die im 10. Jahrhundert die bischöfliche Oberhoheit anerkennen musste, behauptete 1526 ihre Selbständigkeit, schloss sich den Eidgenossen an und wurde Anfang des 19. Jahrhunderts Hauptstadt des Kantons Graubünden.
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