Lexikon

Diakọnisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e. V.

auf eine Initiative J. H. Wicherns (1848) zurückgehender Dachverband innerhalb der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland mit der Aufgabe, die diakonisch-missionarische Arbeit im Bereich der EKD zu koordinieren. Das Diakonische Werk umfasst die Gemeindediakonie (Kindergärten, Ehe- und Erziehungsberatungsstellen, Pflegestationen), die Anstaltsdiakonie (Heil- und Pflegeanstalten) und die Ökumenische Diakonie (Entwicklungshilfe für die Jungen Kirchen, „Brot für die Welt“, „Kirchen helfen Kirchen“, „Hoffnung für Osteuropa“). Es beschäftigt in über 27 000 selbständigen Einrichtungen über 450 000 hauptamtliche Mitarbeiter. Zu den besonderen Arbeitsschwerpunkten gehören die Alten- und Behindertenhilfe sowie die offene Sozialarbeit. Das Diakonische Werk ist Mitglied der „Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege“. Sein oberstes Leitungsgremium ist die „Diakonische Konferenz“. Hauptgeschäftsstelle: Stuttgart.
Humanoide Echse mit Anzug und Aktentasche, stehende Pose, Text
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