Lexikon

Ẹpik

[griechisch]

Handlung und Erzählverhalten

Dem epischen Geschehen liegt ein fiktives, vergangenes Geschehen zugrunde, d. h., epische Texte geben keine realen Ereignisse wieder, sondern entwerfen Begebenheiten, die so hätten geschehen können. Aus diesem Grund wird als Zeitform meist das Präteritum gewählt, seltener das historische Präsens. Epische Texte erzählen auch Geschichten, die sich über große Zeiträume erstrecken. Mit Mitteln der Zeitraffung und Zeitdehnung, der Rückblende und Vorausdeutung kann das Erzähltempo verändert und die Abfolge der Ereignisse verkehrt werden.
  1. Einleitung
  2. Vielfalt der epische Formen
  3. Handlung und Erzählverhalten
  4. Erzählperspektiven
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