Lexikon
Ẹpik
[griechisch]
Vielfalt der epische Formen
Die Vielfalt der erzählerischen Darstellungsformen ist charakteristisch für die Epik. Zu ihren Großformen gehört das in Versen verfasste Epos, die früheste schon in der Antike bekannte Form erzählender Dichtung, und der in Prosa geschriebene Roman. Beide zeichnen sich durch eine umfassende, detailreiche, aber auch – z. B. durch Gesänge, Bücher oder Kapitel – gegliederte Darstellung aller Begebenheiten aus, die auf das Ziel der Handlung hinführen. Ferner durch komplexe erzählerische Strukturen wie nebeneinander laufende oder ineinander verwobene Handlungsstränge sowie durch einen großen Reichtum an Figuren. Im Roman können darüber hinaus kürzere Prosaformen wie essayistische Einschübe, Briefe oder Tagebuchaufzeichnungen als erzählerische Einlagen fungieren. Zu den mittleren Formen zählen Novelle, und Erzählung, zu den Kurzformen Kurzgeschichte, Ballade, Romanze und Anekdote. Einfache Formen sind Märchen, Sage, Legende, Fabel, Schwank, Witz und Rätsel.
- Einleitung
- Vielfalt der epische Formen
- Handlung und Erzählverhalten
- Erzählperspektiven
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