Lexikon
Erektiọn
[
lateinisch, „Aufrichtung“
]bei Menschen und Tieren das Steifwerden der Klitoris und des Penis durch vermehrte Einströmung des Blutes in die Schwellkörper und gleichzeitig Abdrosselung des Blutrückstroms; durch die Blutstauung werden die Schwellkörper groß und hart. Die Erektion des Penis ist die Voraussetzung für seine Einführung in die Scheide; sie wird normalerweise bei sexueller Erregung von einem Erektionszentrum im unteren Rückenmark ausgelöst, das einerseits vom Gehirn her beeinflussbar ist (sexuelle Vorstellungen, erotisierende Wahrnehmungen u. Ä.), andererseits direkt reflektorisch gereizt werden kann (z. B. mechanische Reizung des Penis). Auch ohne sexuelle Erregung kann es zur Erektion des Penis kommen, z. B. bei gefüllter Harnblase (sog. Wassersteife oder Morgenerektion) und durch beengende Kleidung. Krankhafte Störungen können zur Impotentia coeundi führen.
Wissenschaft
Falschen Tönen auf der Spur
Manipulierte Videos, imitierte Laute und synthetische Stimmen sorgen häufig für Verwirrung. Fraunhofer-Forscher entwickeln Werkzeuge, um solche Fälschungen treffsicher erkennen zu können. von NIKOLAUS FECHT Solche Bilder sind inzwischen so gut, dass sie Realitäten verzerren können“, warnte Martin Steinebach, Leiter der Abteilung...
Wissenschaft
Das Universum in der Wurmkiste
Hatten Sie schon mal das Vergnügen mit einem Schleimpilz? Nein, das ist ausnahmsweise nicht sarkastisch gemeint. Ein Schleimpilz ist keine ungustiöse und unangenehme Erkrankung der Schleimhäute, sondern eine faszinierende Kreatur, die eigentlich sehr schön anzusehen ist. Tatsächlich handelt es sich bei einem Schleimpilz auch gar...