Lexikon
Erektiọn
[
lateinisch, „Aufrichtung“
]bei Menschen und Tieren das Steifwerden der Klitoris und des Penis durch vermehrte Einströmung des Blutes in die Schwellkörper und gleichzeitig Abdrosselung des Blutrückstroms; durch die Blutstauung werden die Schwellkörper groß und hart. Die Erektion des Penis ist die Voraussetzung für seine Einführung in die Scheide; sie wird normalerweise bei sexueller Erregung von einem Erektionszentrum im unteren Rückenmark ausgelöst, das einerseits vom Gehirn her beeinflussbar ist (sexuelle Vorstellungen, erotisierende Wahrnehmungen u. Ä.), andererseits direkt reflektorisch gereizt werden kann (z. B. mechanische Reizung des Penis). Auch ohne sexuelle Erregung kann es zur Erektion des Penis kommen, z. B. bei gefüllter Harnblase (sog. Wassersteife oder Morgenerektion) und durch beengende Kleidung. Krankhafte Störungen können zur Impotentia coeundi führen.
Wissenschaft
Elektronenwirbel im Graphen
In dem zweidimensionalen Kohlenstoffmaterial Graphen verhalten sich Elektronen anders als normal: Sie bewegen sich wie eine Flüssigkeit und können auch Wirbel bilden. Solche Elektronenwirbel im Graphen haben Physiker nun erstmals direkt sichtbar gemacht. Dies gelang ihnen mit Hilfe eines hochauflösenden Quanten-Magnetfeldsensors...
Wissenschaft
Pfui, das tut man nicht! Oder doch?
Warum Nase hochziehen gesunder ist als Schnäuzen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Andere Länder, andere Sitten. Während uns von Kindesbeinen an eingetrichtert wird, in ein Taschentuch zu schnäuzen, wenn die Nase läuft, gilt das in vielen asiatischen Kulturen als eklig und ist daher im Beisein anderer verpönt. Dagegen empfindet...
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