Lexikon

Flammendes Inferno

  • Deutscher Titel: Flammendes Inferno
  • Original-Titel: THE TOWERING INFERNO
  • Land: USA
  • Jahr: 1974
  • Regie: John Guillermin, Irwin Allen (Action-Szenen)
  • Drehbuch: Stirling Silliphant, nach Romanen von Richard Martin Stern und Thomas N. Scortia/Frank M. Robinson
  • Kamera: Fred M. Koenekamp, Joseph Biroc
  • Schauspieler: Paul Newman, Steve McQueen, Faye Dunaway, William Holden, Fred Astaire
  • Auszeichnungen: Oscars 1975 für Kamera, Filmsong (»We may never love like this again«) und Schnitt; Golden Globe 1975 für Nebendarsteller (Fred Astaire)
Mit dem Schreckensfilm »Flammendes Inferno« etablieren sich die Katastrophenfilme im Kino, nachdem kurz zuvor schon »Erdbeben« das Publikum schockiert hatte.
In San Francisco wird der höchste Wolkenkratzer der Welt mit einer Party im 135. Stock eingeweiht. Das verheerende Unglück nimmt seinen Lauf, als in der 87. Etage des nur mangelhaft gesicherten Hochhauses ein Feuer ausbricht und den Gästen den Weg ins Freie abschneidet. Eine dramatische Rettungsaktion beginnt.
Katastrophenfilme hat es immer schon gegeben, besonders in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Krisen. Doch erst in den 70er Jahren bilden die »Desasterfilme« ein eigenes Genre, das von immensem Staraufgebot und großem technischen Aufwand bestimmt wird. Zugleich erlebt der Leinwandheld eine Renaissance: Ein einfacher Mensch wächst in Gefahr über sich hinaus und riskiert sein Leben für andere, bis – nach Verlusten – die Krise gemeistert und Probleme gelöst sind. George Seaton vereinigte erstmals in »Airport« (1968) die formalen und inhaltlichen Merkmale.
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