Lexikon
Gẹtto
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Ghettodas; hebräisch, italienisch
]ein abgegrenztes Wohngebiet für Juden, im Mittelalter oft durch Mauern von der übrigen Stadt abgetrennt. Bekannte Gettos bestanden in Rom, Prag, Frankfurt am Main. Nachdem im 19. Jahrhundert die Juden das Staatsbürgerrecht erhalten hatten, verschwanden die Gettos. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurden besonders in den im 2. Weltkrieg eroberten Ostgebieten Gettos wieder eingerichtet, so in Kowno, Łódź, Lublin, Riga und Warschau. Sie hatten unter Aufsicht der SS eine eigene Verwaltung. – Getto wird heute auch allgemein auf die Wohnviertel einer sozial deklassierten Minderheit angewendet.
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