Lexikon

Gordimer

[
ˈgɔ:dimə
]
Nadine, südafrikanische Schriftstellerin, * 20. 11. 1923 Springs, Transvaal; beschreibt in Romanen und Erzählungen die Lebenswirklichkeit der schwarzen und weißen Afrikaner und prangert Apartheid und Rassismus an. Romane: „Fremdling unter Fremden“ 1958, deutsch 1962; „Anlass zu lieben“ 1963, deutsch 1983; „Julys Leute“ 1980, deutsch 1982; „Die Geschichte meines Sohnes“ 1990, deutsch 1991; „Livingstones Gefährten“ 1998; „Fang an zu leben“ 2005, deutsch 2006. Gordimer erhielt 1991 den Nobelpreis für Literatur.
  • Erscheinungsjahr: 1958
  • Veröffentlicht: Großbritannien
  • Verfasser: Gordimer, Nadine
  • Deutscher Titel: Fremdling unter Fremden
  • Original-Titel: A World of Strangers
  • Genre: Roman
Die anglosüdafrikanische Schriftstellerin Nadine Gordimer (* 1923) schildert in ihrem in London erschienenen Roman »Fremdling unter Fremden«, der noch im Erscheinungsjahr dreimal aufgelegt wird, den politischen Erkenntnisprozess des 28-jährigen Engländers Toby Hood, der glaubt, als er in der Zweigstelle des familieneigenen Verlags in Johannesburg zu arbeiten beginnt, dass er in Südafrika ein beschaulich-amüsantes Leben führen kann, unbeeinflusst von politischen oder rassischen Problemen. Doch er lernt nicht nur die Welt der Weißen, sondern auch die der durch die Apartheidpolitik des weißen Regimes unterdrückten Farbigen kennen und kommt zu dem Schluss, dass politische Gleichgültigkeit die Übel in der Welt nur vermehrt.
Die deutsche Übersetzung erscheint 1962.
Humanoide Figur mit Froskopf, trägt Anzug und Aktentasche, steht auf grauem Hintergrund, Text:
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