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Geheimwissen aus der Konditorei

Nadine backt das traditionelle Bündner Birabrot

Zugegeben, um sechs Uhr früh Croissants zu drehen oder Salamibrötchen zu belegen, ist nicht unbedingt das, was man sich normalerweise für seinen Urlaub vornimmt. Aber Nadine Gehrke ist ja nicht als einfache Urlauberin in die Schweiz nach Graubünden gekommen, sondern als Gewinnerin des Feinschmecker-Traumjobs in der Viamala. Und Job ist Job, egal wie traumhaft er auch sein mag. Doch natürlich hat sich das frühe Aufstehen und das fleißige Mitarbeiten in der Konditorei Gyger in Thusis für die Münchnerin gelohnt - immerhin weihte man sie in das Geheimwissen rund um die alten Bündner Backspezialitäten ein: die Nusstorte und das Birnenbrot, auf Schwiizertüütsch "Birabrot". Natürlich hat sich auch wissen.de in die Konditorei geschlichen, um Nadine auf die mehligen Finger zu schauen und das ein oder andere zuckersüße Backstuben-Erzeugnis abzustauben.

Die Backstuben-Praktikantin geht ans Werk

Mit Fingerspitzengefühl

Ganz vorsichtig legt Nadine Gehrke den Teig in die Backform. Dass er das ein oder andere Mal reißt, ist kein Beinbruch. Schließlich ist sie keine gelernte Konditorin, sondern Backstuben-Praktikantin.

Gleich zu Beginn beeindrucken die Mengenangaben: 2400 Gramm Butter, 2400 Gramm Backmargarine, 3200 Gramm Zucker, 400 Gramm Eier und 600 Gramm Wasser werden zusammengemischt, um den Teig für die Bündner Nusstorte herzustellen. Doch werden damit ja auch nicht die Gäste eines privaten Kaffeeklatsches beglückt, sondern die Thuser und ihre Sommergäste, die sich in der Konditorei Gyger einen "Kafi" schmecken lassen. In der Backstube stellt sich indes die Frage, wie man eine solche Masse Teig denn nun millimeterdünn rollen soll. Doch da schmeißt Lehrmädchen Nekane Higueras auch schon die Ausrollmaschine an und Nadine Gehrke fällt ein ganzer Mehlklumpen vom Herzen. In kürzester Zeit liegt der Teig glatt gerollt und zum Ausstechen bereit vor ihr.
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von Susanne Böllert, wissen.de
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