Lexikon
Gruppenbildung
der Zusammenschluss von Tieren zu bleibenden oder vorübergehenden Verbänden. Einzellebende Landasseln z. B. bilden zur Trockenzeit einen Klumpen und schützen sich so vor Trockenheit. Schutz vor Feinden gewähren die Fisch- und Vogelschwärme (Hering, Star) oder das Brüten in einer Kolonie (Möwen, Tölpel, Kormorane, Reiher, Pelikane). Familienverbände bilden sich häufig zur Brutpflege. Insektenstaaten können durch den Zusammenschluss Arbeitsteilung durchführen (Bienen, Ameisen, Termiten). Gruppentiere zeigen bei Vereinzelung Suchverhalten oder Apathie. Im anonymen Verband lernen sich die Tiere einer Gruppe nicht individuell kennen, im Gegensatz zum individualisierten Verband, der häufig durch Rangordnung organisiert ist.
Wissenschaft
Das Matrjoschka-Multiversum
Besteht der Kosmos aus zahllosen Universen – in Schwarzen Löchern ineinander geschachtelt wie bei russischen Puppen? von RÜDIGER VAAS Dass unser Universum in etwas Umfassenderes eingebettet sein könnte, ist ein alter Gedanke. Der französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal hat beispielsweise schon vor 1662 überlegt, ob...
Wissenschaft
Heiße Flecken in der Tiefsee
In einigen Regionen der Ozeane quillt heißes Wasser aus dem Meeresboden hervor. Diese hydrothermalen Quellen sind nicht nur einzigartige Lebensräume für exotische Tiere und speziell angepasste Mikroorganismen, sondern bergen auch viele von der Industrie begehrte Rohstoffe. von THERESA GUGGOLZ Als ein Team aus französischen und US...