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LEXIKON

Gruppenbildung

der Zusammenschluss von Tieren zu bleibenden oder vorübergehenden Verbänden. Einzellebende Landasseln z. B. bilden zur Trockenzeit einen Klumpen und schützen sich so vor Trockenheit. Schutz vor Feinden gewähren die Fisch- und Vogelschwärme (Hering, Star) oder das Brüten in einer Kolonie (Möwen, Tölpel, Kormorane, Reiher, Pelikane). Familienverbände bilden sich häufig zur Brutpflege. Insektenstaaten können durch den Zusammenschluss Arbeitsteilung durchführen (Bienen, Ameisen, Termiten). Gruppentiere zeigen bei Vereinzelung Suchverhalten oder Apathie. Im anonymen Verband lernen sich die Tiere einer Gruppe nicht individuell kennen, im Gegensatz zum individualisierten Verband, der häufig durch Rangordnung organisiert ist.
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