Lexikon
Gruppenbildung
der Zusammenschluss von Tieren zu bleibenden oder vorübergehenden Verbänden. Einzellebende Landasseln z. B. bilden zur Trockenzeit einen Klumpen und schützen sich so vor Trockenheit. Schutz vor Feinden gewähren die Fisch- und Vogelschwärme (Hering, Star) oder das Brüten in einer Kolonie (Möwen, Tölpel, Kormorane, Reiher, Pelikane). Familienverbände bilden sich häufig zur Brutpflege. Insektenstaaten können durch den Zusammenschluss Arbeitsteilung durchführen (Bienen, Ameisen, Termiten). Gruppentiere zeigen bei Vereinzelung Suchverhalten oder Apathie. Im anonymen Verband lernen sich die Tiere einer Gruppe nicht individuell kennen, im Gegensatz zum individualisierten Verband, der häufig durch Rangordnung organisiert ist.
Wissenschaft
Die Mär von den todbringenden Hornissen
Hornissen werden oft für gefährliche Bestien gehalten. Warum man vor den Tieren im Normalfall aber eigentlich gar keine Angst zu haben braucht, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. „Drei Hornissenstiche töten einen Menschen und sieben ein Pferd“. Mit dieser Warnung jagen Eltern ihren Kindern noch heute eine gewaltige Angst vor den...
Wissenschaft
Herzenssache
Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufsystems können lebensbedrohlich sein. Doch die Herzmedizin hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Das Herz schlägt zwei Zentimeter unter der Haut, leicht nach links versetzt hinter dem Brustbein zwischen der zweiten bis fünften Rippe. Es...