Lexikon
Heimatkunst
Oberbegriff für künstlerisches Schaffen, das die Landschaft, die Menschen und die Sitten und Gebräuche einer nichtstädtischen Region zum Thema hat.
In der Literatur des 19. Jahrhunderts zunächst eine die ländliche Idylle verklärende Reaktion auf die Industrialisierung (B. Auerbach), dann auch kritisch-realistische Darstellungen des bäuerlichen oder kleinbürgerlichen Lebens (A. Stifter, T. Storm, T. Fontane). Im 20. Jahrhundert finden sich in der literarischen Heimatkunst sowohl naturalistische (H. Sudermann) wie auch neoromantische oder faschistische Strömungen (Blut-und-Boden-Dichtung).
In der Malerei war die Heimatkunst eine am Ende des 19. Jahrhunderts aufgekommene Bewegung, die sich gegen die Tradition der Ideallandschaft wandte und auf die malerische Erschließung heimatlich vertrauter Landschaften zielte. Pflegestätten in Deutschland waren u. a. Willingshausen (Schwalm), Worpswede und Dachau.
Wissenschaft
Die Ozeane heizen dem Klima ein
Die Weltmeere verändern sich tiefgreifend: Am Südpol erwärmt sich das Tiefenwasser, und große Strömungsringe in Atlantik und Pazifik verschieben sich polwärts. Neue Forschungen zeigen, dass die Ozeane das Klima stärker beeinflussen als bisher angenommen. von HARTMUT NETZ Das Jahr 2020 war das Jahr der mächtigen Feuer. Es begann...
Wissenschaft
Eine Frage der Ähre
Der Weizen ist die am weitesten verbreitete Nutzpflanze. Braucht es noch gezieltere Eingriffe in sein Genom, um auch in Zukunft die Weltbevölkerung zu ernähren?
Der Beitrag Eine Frage der Ähre erschien zuerst auf ...