Lexikon
Heimatkunst
Oberbegriff für künstlerisches Schaffen, das die Landschaft, die Menschen und die Sitten und Gebräuche einer nichtstädtischen Region zum Thema hat.
In der Literatur des 19. Jahrhunderts zunächst eine die ländliche Idylle verklärende Reaktion auf die Industrialisierung (B. Auerbach), dann auch kritisch-realistische Darstellungen des bäuerlichen oder kleinbürgerlichen Lebens (A. Stifter, T. Storm, T. Fontane). Im 20. Jahrhundert finden sich in der literarischen Heimatkunst sowohl naturalistische (H. Sudermann) wie auch neoromantische oder faschistische Strömungen (Blut-und-Boden-Dichtung).
In der Malerei war die Heimatkunst eine am Ende des 19. Jahrhunderts aufgekommene Bewegung, die sich gegen die Tradition der Ideallandschaft wandte und auf die malerische Erschließung heimatlich vertrauter Landschaften zielte. Pflegestätten in Deutschland waren u. a. Willingshausen (Schwalm), Worpswede und Dachau.
Wissenschaft
»Von der Petrischale bis zum Acker«
Mikroplastik, Lärmverschmutzung, Trockenstress: Im Interview erzählt Matthias Rillig, wie er die Auswirkungen des globalen Umweltwandels auf unsere Böden erforscht. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Herr Prof. Rillig, was verstehen Sie unter den sogenannten Global-Change-Faktoren? Es gibt drei Kriterien: Diese Faktoren sind...
Wissenschaft
Gähnen steckt an
Was das Gähnen über unser Einfühlungsvermögen verrät, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Gähnen ist eigentlich eine ziemlich unspektakuläre, alltägliche Angelegenheit. Zuerst bemerkt man nur ein Gefühl, das tief hinten zwischen Rachen und Ohren zu sitzen scheint. Dann öffnet sich der Mund ein wenig, und die Lungen saugen Luft ein....
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Kosmische Nachzügler und Magnete
Nicht-invasive Elektrostimulation hilft
Medizin nach Maß
Leben und Tod auf fremden Welten
Ein Mond speit Feuer
Grips im Gefüge