Lexikon
Kärnten
Flagge von Kärnten
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Österreich: Bundesländer
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Oberkärnten umfasst den westlichen Teil des Landes mit Oberdrautal, Möll-, Lieser- und Gailtal, die Gailtaler Alpen und die Ausläufer der Hohen Tauern: Kreuzeck-, Sadnig- und Reißeckgruppe. Unterkärnten besteht aus dem Klagenfurter Becken, dem Lavanttal und deren Randgebirgen. Die Tallandschaften, besonders das Klagenfurter Becken, sind dichter besiedelt; südlich der Drau lebt eine slowenische Minderheit (3% der Bevölkerung). Hauptwirtschaftszweige sind Ackerbau in Unterkärnten, Almwirtschaft in Oberkärnten sowie Forstwirtschaft (51% der Fläche sind waldbedeckt) und Fremdenverkehr im ganzen Land; Bergbau (Blei, Zink, Magnesit), Wasserkraftwerke, Metallverarbeitung, Elektrotechnik, Holz-, Papier-, Textil-, Nahrungsmittel- und chemische Industrie. Kärnten hat große Bedeutung für den Nord-Süd-Durchgangsverkehr.
Geschichte
Kärnten leitet seinen Namen vermutlich von dem keltischen Stamm der Karner her. Es wurde um 30 v. Chr. römisch und gehörte später zur Provinz Noricum. Ende des 5. Jh. wanderten Slawen ein. 743 kam Kärnten an Bayern; 960 wurde die Karantanische Mark errichtet; seit 976 selbständiges Herzogtum. Nach wechselnden Herrschaften gelangte Kärnten 1286 als Lehen an die Grafen von Tirol, 1335 an die Habsburger. 1809–1813 wurde Oberkärnten an die Illyrischen Provinzen angegliedert. 1814–1819 war Kärnten dem Illyrischen Königreich unterstellt und wurde 1849 selbständiges Kronland. Nach dem 1. Weltkrieg mussten das Kanaltal an Italien und das Miestal (mit Seeland) an Jugoslawien abgegeben werden. 1945 kam es zur kurzfristigen Besetzung von Südkärnten durch jugoslawische Truppenverbände. Die in den Nachkriegsjahren mehrfach vorgebrachten Gebietsansprüche Jugoslawiens auf Slowenisch-Kärnten und die südliche Steiermark blieben ohne Erfolg.
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