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Was steht auf dem Speiseplan eines Luchses?

Das hängt von seinem Lebensraum ab. In Nordeuropa beispielsweise jagt der Luchs junge Rene, in Kanada Schneehasen. In unseren mitteleuropäischen Waldgebieten frisst er Mäuse, Hörnchen, Marder, Füchse, Hasen, junge Wildschweine, Rehe, junge, kranke oder altersschwache Hirsche, Gämsen, Steinböcke, Vögel, Kriechtiere, Lurche, Fische und große Insekten. Da er auch kranke Tiere beseitigt, fungiert er auch als »Gesundheitspolizei«.

Luchse können Rehe in offenem Gelände sogar aus 500 Meter Entfernung erkennen und mithilfe ihrer »Richtantennen« nehmen sie selbst die Geräusche einer 60 Meter entfernten Maus wahr. Meist schleicht sich der Jäger an sein Opfer an und reißt es dann im Sprung, manchmal legt er sich auch auf niedrigen Ästen auf die Lauer. Kann er seine Beute nicht auf einmal verzehren, versteckt er sie vor Konkurrenten und kehrt später wieder zu ihr zurück.

Nachbarwelt, Außergewöhnlich, Himmel
Wissenschaft

Lebensfreundliche Nachbarwelt

In den Venus-Wolken könnten exotische Ökosysteme existieren. Neue Raumsonden sollen sie erkunden. von RÜDIGER VAAS Die Entdeckung des Biomarkers Monophosphan in der Venus-Atmosphäre hat wieder die Frage nach möglichem Leben auf unserem Nachbarplaneten aufgeworfen. Kaum bekannt ist, dass diese Frage im modernen...

Ameisen
Wissenschaft

Wenn die Invasoren kommen

Der kleine Ort Saint-Sulpice am Genfer See sei „ziemlich schick“, meint Jérôme Gippet, Biologe an der Universität Lausanne. Doch seit einiger Zeit sei die Idylle durch eine Invasion ungebetener Gäste stark gestört. Gippet geht zu einem struppigen Stück Brachland und beginnt zu graben. Nur wenige Sekunden dauert es, bis überall im...

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