Wissensbibliothek
Was steht auf dem Speiseplan eines Luchses?
Das hängt von seinem Lebensraum ab. In Nordeuropa beispielsweise jagt der Luchs junge Rene, in Kanada Schneehasen. In unseren mitteleuropäischen Waldgebieten frisst er Mäuse, Hörnchen, Marder, Füchse, Hasen, junge Wildschweine, Rehe, junge, kranke oder altersschwache Hirsche, Gämsen, Steinböcke, Vögel, Kriechtiere, Lurche, Fische und große Insekten. Da er auch kranke Tiere beseitigt, fungiert er auch als »Gesundheitspolizei«.
Luchse können Rehe in offenem Gelände sogar aus 500 Meter Entfernung erkennen und mithilfe ihrer »Richtantennen« nehmen sie selbst die Geräusche einer 60 Meter entfernten Maus wahr. Meist schleicht sich der Jäger an sein Opfer an und reißt es dann im Sprung, manchmal legt er sich auch auf niedrigen Ästen auf die Lauer. Kann er seine Beute nicht auf einmal verzehren, versteckt er sie vor Konkurrenten und kehrt später wieder zu ihr zurück.
Auf Wasser gebaut
Der steigende Wasserspiegel der Weltmeere bedroht immer mehr Küsten. Daher wollen „Aquatekten“ die Menschen in schwimmende Städte aufs Meer umsiedeln.
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Das Sonder-Paar
Astrophysiker rätseln über ein sonderbares und besonderes Duo im neuen Katalog der Gravitationswellen. Manchen Modellen zufolge dürfte es gar nicht existieren. von RÜDIGER VAAS Es begann mit einem Paukenschlag: Nur fünf Tage nach dem Start von O4, dem vierten Beobachtungslauf des Laser Interferometer Gravitational-Wave...