Wissensbibliothek
Was steht auf dem Speiseplan eines Luchses?
Das hängt von seinem Lebensraum ab. In Nordeuropa beispielsweise jagt der Luchs junge Rene, in Kanada Schneehasen. In unseren mitteleuropäischen Waldgebieten frisst er Mäuse, Hörnchen, Marder, Füchse, Hasen, junge Wildschweine, Rehe, junge, kranke oder altersschwache Hirsche, Gämsen, Steinböcke, Vögel, Kriechtiere, Lurche, Fische und große Insekten. Da er auch kranke Tiere beseitigt, fungiert er auch als »Gesundheitspolizei«.
Luchse können Rehe in offenem Gelände sogar aus 500 Meter Entfernung erkennen und mithilfe ihrer »Richtantennen« nehmen sie selbst die Geräusche einer 60 Meter entfernten Maus wahr. Meist schleicht sich der Jäger an sein Opfer an und reißt es dann im Sprung, manchmal legt er sich auch auf niedrigen Ästen auf die Lauer. Kann er seine Beute nicht auf einmal verzehren, versteckt er sie vor Konkurrenten und kehrt später wieder zu ihr zurück.
Stätte des Fortschritts
Das MEET Batterieforschungszentrum der Universität Münster will die Leistung und die Nachhaltigkeit von Akkus steigern und die Batteriezellfertigung in Europa vorantreiben. Ein Besuch. von FRANK FRICK Münster ist bekannt als Fahrradstadt: Mehr als ein Drittel der Stadtbevölkerung ist hier täglich mit dem Rad unterwegs, unter...
Innen und außen bitter: Geschmacks-Rezeptor hat zwei Bindestellen
Bitteren Geschmack nehmen wir mit Hilfe einer Gruppe verschiedener Rezeptoren wahr. Nun haben Forschende die detaillierte Struktur eines dieser Geschmacksrezeptoren aufgeklärt. Demnach hat der Rezeptor namens TAS2R14 neben der bereits bekannten Bindungsstelle auf der Außenseite von Zellen eine weitere Bindungsstelle, die auf...