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Das 1x1 für Safari-Reisende in Namibia

Oryx-Antilope im Etosha Nationalpark

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Gute Gründe für nachhaltige Safari-Reisen in Namibia

Es lohnt sich, Angebote für besonders nachhaltige Safari-Reisen in Namibia im Zuge der Planung in Betracht zu ziehen. Denn durch nachhaltigen Tourismus wird zum einen die Umwelt vor weiterer Verschmutzung geschützt, zum anderen können durch diesen auch die Lebensbedingungen der Bevölkerung verbessert werden.

Einige Reiseanbieter achten verstärkt darauf, dass im Verlauf des Aufenthalts kein unnötiger Müll die Umwelt belastet. Die Suche nach umweltfreundlichen Transportmitteln ist in Namibia anspruchsvoll. Weil das Verkehrsnetz mit Bahn- und Buslinien große Lücken aufweist, sind zahlreiche Safari-Gebiete des Landes nicht allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wer genug Geduld aufbringt und kein Problem mit längeren Fahrtzeiten hat, kann die Umweltbelastung beispielsweise durch die Nutzung eines Überlandtaxis, im Vergleich zu alternativen Transportmitteln verringern. Hierbei handelt es sich um Kleinbusse, die mit einer Fahrt viele Menschen befördern.

Mit Hinblick auf die Nachhaltigkeit sollten Besucher berücksichtigen, dass Wasser in großen Teilen Namibias in unterdurchschnittlichen und eng begrenzten Mengen zur Verfügung steht. Niederschläge treten im Land selten und unregelmäßig auf. Wegen der Wasserknappheit ist es in Namibia wichtig, Flüssigkeit zu sparen. Touristen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit, indem sie nicht zu lange duschen und verschwenderische Hotelanlagen mit Pools meiden.

Neben dem Umweltschutz ist in Namibia zugleich der respektvolle Umgang mit der Bevölkerung unverzichtbar. Die kulturellen und religiösen Bräuche der vielfältigen Bevölkerungsgruppen im Land unterscheiden sich deutlich. Erfahrene Reiseführer erklären Touristen in Namibia, wie in der jeweiligen Gegend durch die Kleidung und Verhaltensweisen die Werte der Einheimischen respektiert werden. Darüber hinaus können Touristen die Bevölkerung unterstützen, indem sie Ausgaben in lokalen Unterkünften oder Restaurants tätigen, oder Produkte kaufen, die oft kleineren Familienbetrieben und somit keinem Großkonzern angehören.

Wichtige Verhaltensregeln mit Unterstützung durch erfahrene Wildhüter

Wer in Namibia an einer Safari teilnimmt, sollte auf die Hilfe und Ratschläge von erfahrenen Wildhütern zurückgreifen. Experten vermitteln den Touristen wichtige Verhaltensregeln, die in den Naturgebieten nicht nur für die eigene Sicherheit wichtig sind, sondern auch den Aufenthalt angenehmer gestalten. Vorsicht ist für den Schutz der Tierwelt und zum Teil für die eigene Sicherheit in derartigen Situationen unverzichtbar.

Bei unerwarteten Begegnungen mit Tieren raten Profis in Namibia zu einer klassischen Verhaltensregel: Nie in Panik zu verfallen und nicht wegzurennen. Durch einen erfahrenen Wildhüter an der Seite fällt es den Safari-Teilnehmern leichter, nicht die Nerven zu verlieren. In Ausnahmesituationen wissen kompetente Experten sofort, wie die Situation sich entschärfen lässt und Tiere ruhig bleiben. Herausragende Wildhüter lesen in Namibia verborgene Spuren und erkennen somit, wo die Safari-Gruppe voraussichtlich Tiere betrachten kann. Darüber hinaus bemerken die Profis Hinweise auf Verletzungen, die das Verhalten der Lebewesen beeinflussen.

Alle Teilnehmer der Safaris müssen in Namibia in der unmittelbaren Nähe der Gruppe bleiben. Wer sich in den Naturgebieten verirrt, ist schlimmstenfalls ernsthaften Gefahren ausgesetzt. Generell sollte eine Safari-Gruppe in Namibia nicht aus zu vielen Mitgliedern bestehen. Sobald die Anzahl der Menschen und Fahrzeuge auf einem Gelände die vertretbaren Grenzen überschreitet, werden Tiere schneller verschreckt sowie gereizt. Durch kleine Gruppengrößen können die Beteiligten leichter unauffällig bleiben und während einer Safari in Namibia einen sinnvollen Abstand zu den Lebewesen einhalten. Somit kommt es seltener vor, dass Tiere wegrennen und unberechenbar reagieren.

Ausreichende Abstände und Respekt gegenüber den Wildtieren sind im Verlauf einer Safari in Namibia allgemein das oberste Gebot. Wer Tiere bedrängt und verfolgt, verhält sich unverantwortlich. Derartiges Verhalten verstört die Tiere und sorgt zugleich dafür, dass Personen sich selbst in Gefahr bringen. Wildhüter erläutern im Detail, welche Verhaltensweisen im Umfeld von bestimmten Tierarten ein Tabu sind.

Namibia ist berühmt für seine Kombination aus atemberaubenden Fotomotiven und sensationellen Lichtverhältnissen.

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Unverzichtbares Equipment für eine Safari in Namibia

Beim Kauf des notwendigen Equipments für eine Safari in Namibia steht zunächst der Sonnenschutz im Mittelpunkt. Die Kraft der Sonne bekommen Gäste im Land außergewöhnlich stark zu spüren. Eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 ist für die Vermeidung eines gefährlichen Sonnenbrands dringend empfehlenswert. Darüber hinaus bleibt eine Sonnenbrille für Safaris in Namibia unentbehrlich. Dieses Equipment schützt die Augen vor gefährlicher UV-Strahlung. Ohne Sonnenbrille können Besucher durch die starke Sonnenstrahlung mit gleißend hellen Lichtverhältnissen kaum die Augen offenhalten. Zugleich profitieren Safari-Teilnehmer in Namibia von einem hochwertigen Kopfschutz. Besucher finden in Geschäften vor Ort spezielle Safarihüte.

Zum Schutz vor Insekten ist in Namibia während einer Safari ein geeignetes Mückenspray wichtig. Es ist ratsam, dieses Equipment nicht in Europa zu kaufen. Die Hersteller in Namibia entwickeln ein Mückenspray, das an die heimischen Insekten in der Region angepasst ist und zumeist effektiver wirkt. Ein anderer wichtiger Bestandteil des Equipments sind Kühltaschen. Ohne Kühlung sind viele Lebensmittel wegen der Hitze in Namibia nach wenigen Tagen nicht mehr genießbar. Im Idealfall besteht die Gelegenheit, Wasserflaschen in der Nacht für die folgende Safari-Tour einzufrieren und in der Kühltasche mitzunehmen. Somit bleibt der Inhalt länger kühl.

Feste und robuste Wanderschuhe vermeiden darüber hinaus Verletzungen, sobald Touristen im Rahmen einer Safari in Namibia auf Pflanzen mit harten Dornen treten. Weil die Temperatur in namibischen Nächten zwischenzeitlich stark sinken kann, darf im Equipment für den Bedarfsfall wärmere Kleidung nicht fehlen. Außerdem verbessern widerstandsfähige Textilien in Ausnahmesituationen den Schutz vor dem Kontakt mit gefährlichen Tierarten.

Beliebte Ziele für eine abwechslungsreiche Flugsafari

Sobald Touristen in einem kurzen Zeitraum die Vielfalt der Tierwelt in Namibia umfassend kennenlernen wollen, ist eine Flugsafari reizvoll. Im Verlauf einer derartigen Tour müssen Safari-Reisende regelmäßig in kleine Propellerflugzeuge steigen. Dort dürfen Mitreisende wegen der potenziellen Platzprobleme häufig nur leichtes Gepäck mit weichen Reisetaschen mitnehmen. Während einer Flugsafari ergibt sich beispielsweise die Möglichkeit, aus der Luft das einzigartige Farbenspiel von Lagunenlandschaften über der Meeresbucht Conception Bay zu genießen.

Wenn Reisende im Rahmen einer Flugsafari imposante Tiere bewundern möchten, darf das Hoarusib-Flusstal auf der Reiseroute nicht fehlen. Dort können Safari-Reisende in Namibia einzigartige Wüstenelefanten entdecken, die sich von ihren Artgenossen erheblich unterscheiden.

Mit Purros als Ausgangspunkt für eine Fahrt am Trockenfluss Hoarusib, können Besucher in der Begleitung eines erfahrenen Wildhüters beobachten, wie diese Elefanten für die Suche nach Wasser außergewöhnlich lange Strecken bewältigen. Die Wüstenelefanten sind an die trockene Umgebung angepasst und kommen über mehrere Tage ohne neue Flüssigkeit zurecht. Ein anderer Höhepunkt während einer Flugsafari erwartet Touristen in Namibia beim Fluss Kunene. Am Gewässer ist vor allem durch Vögel und Amphibien eine beeindruckende Artenvielfalt entstanden.

Etosha-Nationalpark als unumstrittenes Safari-Highlight in Namibia

Für viele Touristen ist der Etosha-Nationalpark in Namibia das unumstrittene Safari-Highlight. Im Park profitieren Gäste davon, dass sechs verschiedene Camping-Zonen Urlaubern ein besonderes Umfeld bieten. Diese Bereiche sind umzäunt und schützen somit die Menschen innen, ebenso wie die Tiere außen, vor unerwünschten Begegnungen. Im Umfeld der Camping-Zonen des Etosha-Nationalparks in Namibia befinden sich Wasserlöcher, bei denen vielfältige Tierarten im Tagesverlauf ihren Durst löschen und von Besucher dabei beobachten werden können.

An einem durchschnittlichen Safari-Tag im Etosha-Nationalpark besteht eine hohe Chance, große Teile der Artenvielfalt Namibias kennenzulernen. Erfahrene Wildhüter schaffen es im Optimalfall, den Gästen im Rahmen einer einzigen Tour Elefanten, Nashörner und Büffel zu zeigen. Löwen und Leoparden sind im Etosha-Nationalpark ebenso mit einer hohen Anzahl vertreten. Im Park sind Wege und Straßen für eine Nutzung mit geeigneten Mietfahrzeugen ausgewiesen. Somit erhalten Touristen die Chance, mit einem gemieteten Wagen im Etosha-Nationalpark eine individuelle Safari-Route zu planen. Profis beraten die Gäste hierzu umfassend. Generell dürfen Besucher wegen der Sicherheit aber nie die ausgewiesenen Strecken verlassen.

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