Lexikon
klöppeln
aus Fäden (aller Textilfasern) durch Flechten, Schlingen oder Knüpfen Spitzen, Borten, Litzen oder Tressen herstellen. Die Kunst des Klöppelns entwickelte sich aus der Flechtarbeit, kombiniert mit der Technik zur Herstellung von Nähspitzen, im 16. Jahrhundert. – Das vorgezeichnete Muster, der Klöppelbrief, wird auf einem Klöppelkissen mit Nadeln festgesteckt; die jeweils auf einen Klöppel gerollten Fäden werden auf dem Klöppelkissen ausgelegt und nach dem vorgegebenen Muster miteinander verdreht, gekreuzt, gewechselt und die Knoten von den Nadeln gehalten. Die entstandenen „Schläge“ unterscheiden sich durch die Art der Verschlingung, z. B. Netz-, Leinen-, Formen-, Löcherschlag.
Wissenschaft
Zähne zeigen
Moderne Zahnmediziner greifen immer seltener zum Bohrer: Karies und Parodontitis lassen sich mit innovativen Methoden sanft stoppen. Hilfreich ist dabei die frühzeitige Diagnose. von MONIKA HOLTHOFF-STENGER Zahnfäule und Zahnfleischentzündung sind alte Bekannte der Menschheit. In Marokko entdeckten Wissenschaftler des Max-Planck-...
Wissenschaft
Stätte des Fortschritts
Das MEET Batterieforschungszentrum der Universität Münster will die Leistung und die Nachhaltigkeit von Akkus steigern und die Batteriezellfertigung in Europa vorantreiben. Ein Besuch. von FRANK FRICK Münster ist bekannt als Fahrradstadt: Mehr als ein Drittel der Stadtbevölkerung ist hier täglich mit dem Rad unterwegs, unter...