Lexikon

klöppeln

aus Fäden (aller Textilfasern) durch Flechten, Schlingen oder Knüpfen Spitzen, Borten, Litzen oder Tressen herstellen. Die Kunst des Klöppelns entwickelte sich aus der Flechtarbeit, kombiniert mit der Technik zur Herstellung von Nähspitzen, im 16. Jahrhundert. – Das vorgezeichnete Muster, der Klöppelbrief, wird auf einem Klöppelkissen mit Nadeln festgesteckt; die jeweils auf einen Klöppel gerollten Fäden werden auf dem Klöppelkissen ausgelegt und nach dem vorgegebenen Muster miteinander verdreht, gekreuzt, gewechselt und die Knoten von den Nadeln gehalten. Die entstandenen „Schläge“ unterscheiden sich durch die Art der Verschlingung, z. B. Netz-, Leinen-, Formen-, Löcherschlag.

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon