Lexikon
Konsụmgesellschaft
Umschreibung für einen zentralen Aspekt der gegenwärtigen sozialen und wirtschaftlichen Ordnung, die nicht mehr (wie die kapitalistische Gesellschaft des 19. und der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts) durch die Produktion, sondern durch den Konsum geprägt erscheint. Kennzeichnend für die Konsumgesellschaft sind Massenproduktion und Massenabsatz von kurzlebigen Verbrauchs- und Gebrauchsgütern, Herstellung von Wegwerfprodukten und minderwertiger Billigware sowie eine auf den Geltungsnutzen einer Ware gerichtete Werbung. In der Konsumgesellschaft scheint die Aufgabe des Menschen nicht mehr produktive Arbeit, sondern der Kauf und Verbrauch von kurzlebigen Sachgütern zu sein.
Wissenschaft
Mit Licht gegen Ewigkeitschemikalien
Ob in regenfester Kleidung, beschichteten Pfannen oder Kosmetik – Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) sind als Antihaft- und Imprägniermittel weit verbreitet. Da sie äußerst langlebig sind, reichern sich diese potenziell gesundheitsschädlichen Substanzen jedoch in der Umwelt an. Um die auch als Ewigkeitschemikalien...
Wissenschaft
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Vor 200 Jahren wurde Heinrich Schliemann geboren. Als Kaufmann wurde er reich, als Entdecker Trojas berühmt. Durch seine Grabungen wurde er zum Pionier der Prähistorischen Archäologie. von LEONI HELLMAYR Manch ein Entdecker gerät nach dem Tod in Vergessenheit. Nicht so Heinrich Schliemann: Seit er bei Grabungen auf dem...
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