Lexikon
Konsụmgesellschaft
Umschreibung für einen zentralen Aspekt der gegenwärtigen sozialen und wirtschaftlichen Ordnung, die nicht mehr (wie die kapitalistische Gesellschaft des 19. und der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts) durch die Produktion, sondern durch den Konsum geprägt erscheint. Kennzeichnend für die Konsumgesellschaft sind Massenproduktion und Massenabsatz von kurzlebigen Verbrauchs- und Gebrauchsgütern, Herstellung von Wegwerfprodukten und minderwertiger Billigware sowie eine auf den Geltungsnutzen einer Ware gerichtete Werbung. In der Konsumgesellschaft scheint die Aufgabe des Menschen nicht mehr produktive Arbeit, sondern der Kauf und Verbrauch von kurzlebigen Sachgütern zu sein.
Wissenschaft
Abfallbeseitigung im Gehirn könnte Gedächtnis verbessern
Je älter wir werden, desto schlechter kann unser Gehirn Abfallstoffe entsorgen. Das kann mit einer verringerten Gedächtnisfunktion bis hin zu neurodegenerativen Krankheiten einhergehen. An Mäusen haben Forschende nun nachgewiesen, dass die Lymphgefäße rings ums Gehirn eine wichtige Rolle für die Abfallentsorgung und für das...
Wissenschaft
Strategien von Klimawandel-Leugnern aufgedeckt
Online kursieren zahlreiche Falschinformationen zum Thema Klimawandel. Ihre Verbreiter zweifeln zum Beispiel an, dass die menschlichen CO2-Emissionen einen Einfluss auf das globale Klima haben – obwohl dazu ein breiter wissenschaftlicher Konsens besteht. Doch ausgerechnet diejenigen, die den Erkenntnissen der Klimaforschung...