Lexikon

Kopfdeformatin

eine Verbildung der Schädelknochen bei Neugeborenen. Infolge der Weichheit der Knochen und ihrer nachgiebigen Verbindung untereinander passt sich die Schädelform bei der Geburt weitgehend dem Geburtskanal an. Die dadurch entstehende Kopfdeformation bildet sich aber nach der Geburt fast immer von selbst zurück. Als angeborene Kopfdeformation kommt der Turmschädel mit Verkürzung des Längsdurchmessers und steilem Abfall von Stirn und Hinterhaupt vor. Der Quadratschädel entsteht durch Knochenerweichung während der Rachitis: Abflachung der Hinterhauptsschuppe und Hervortreten der Stirnhöcker.
Longevity
Wissenschaft

Die tägliche Dosis

So alt wie die Menschheit ist der Traum von der Unsterblichkeit. Reale Konturen nimmt er derzeit in der Gerontomedizin an. Sie sucht nach Wirkstoffen, die Erkrankungen des Alterns vorbeugen. von SUSANNE DONNER Die Wahrscheinlichkeit, in westlichen Zivilisationen dement zu werden, liegt heute bei rund 50 Prozent. Etwas vereinfacht...

Biologie, Pflanzen
Wissenschaft

»Es entsteht Neues und Spannendes«

Das Forschungsfeld der synthetischen Biologie entwickelt sich rasant. Biochemiker Tobias Erb berichtet von den Anfängen – und wie es immer weiter vorangeht. Das Gespräch führte RAINER KURLEMANN Herr Prof. Erb, wie reagieren Menschen, denen Sie erzählen, woran Sie forschen? Ich habe selten das Gefühl, dass synthetische Biologie...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon