Lexikon

Kopfdeformatin

eine Verbildung der Schädelknochen bei Neugeborenen. Infolge der Weichheit der Knochen und ihrer nachgiebigen Verbindung untereinander passt sich die Schädelform bei der Geburt weitgehend dem Geburtskanal an. Die dadurch entstehende Kopfdeformation bildet sich aber nach der Geburt fast immer von selbst zurück. Als angeborene Kopfdeformation kommt der Turmschädel mit Verkürzung des Längsdurchmessers und steilem Abfall von Stirn und Hinterhaupt vor. Der Quadratschädel entsteht durch Knochenerweichung während der Rachitis: Abflachung der Hinterhauptsschuppe und Hervortreten der Stirnhöcker.
Olympische Spiele
Wissenschaft

„Waffen waren bei Olympia verboten“

Der olympische Friedensgedanke ist ein historisches Vermächtnis der griechischen Antike an die Neuzeit – oder? Der Olympiahistoriker Stephan Wassong räumt mit einigen Missverständnissen auf. Das Gespräch führte ROLF HESSBRÜGGE Herr Prof. Wassong, alle paar Jahre beschwört die Welt den „olympischen Frieden“, den es aber nie zu...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon