Lexikon

Kormorạne

[
französisch
]
Scharben; Phalacrocoracidae

Phalacrocoracidae

Verbreitung: alle Kontinente
Lebensraum: einige Arten im Binnenland, aber vorwiegend an den Küsten
Maße: Gesamtlänge 48–92 cm, Gewicht 0,7–3,5 kg
Lebensweise: gute Schwimmer, Beutefang im Wasser
Nahrung: überwiegend Fische, selten auch Krebse, Tintenfische, Lurche
Zahl der Eier pro Gelege: 4–6
Brutdauer: 3–5 Wochen
Höchstalter: 21 Jahre
Familie dunkler Wasservögel aus der Ordnung der Ruderfüßer, die mit rund 30 Arten weltweit verbreitet ist. Kormorane leben an Seen, großen Flüssen u. Meeresküsten, wo sie sich unter Wasser jagend von Fischen ernähren. Nach dem Tauchgang breiten sie an Land ihre Flügel zum Trocknen aus. Charakteristisch ist das Flugbild: Kormorane fliegen mit gerade nach vorn gestrecktem Hals, oft in V-Formation. Ihre Nester legen sie kolonieweise auf Felsen oder Bäumen an. An deutschen Küsten, auch an Binnenseen u. Flüssen, ist der 90 cm große, weißwangige Kormoran, Phalacrocorax carbo, verbreitet. Er ist außerdem an den Küsten Eurasiens, Nordamerikas, in weiten Teilen Australiens u. Afrikas sowie auf Papua-Neuguinea u. Neuseeland beheimatet. An Felsküsten Europas, Nordafrikas und Kleinasiens brütet die kleinere Krähenscharbe, Phalacrocorax aristotelis, die ein ausschließlicher Meeresbewohner ist.
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