Lexikon

Guno

[
der; indianisch, spanisch
]
ein stickstoff- und phosphorsäurehaltiger Dünger, entstanden in der Hauptsache aus Exkrementen sowie Leichen und Federn von Seevögeln (besonders Kormorane). Voraussetzung zur Entstehung von Guano ist Regenlosigkeit bzw. -armut, so dass ein allmähliches Auflösen oder Wegwaschen unterbleibt. Guano-Fundstätten gibt es in der ganzen Welt; besonders ergiebig sind die auf den Guanoinseln an der Trockenküste des westlichen Südamerika (Peru, Chile) und vor Südwestafrika. Nach der Entdeckung der Brauchbarkeit des Guanos als Dünger durch J. von Liebig (1840) führte eine starke Nachfrage, besonders aus Europa, zu raubbauähnlichen Exporten. Obwohl Guano inzwischen weitgehend durch synthetisch hergestellten Kunstdünger verdrängt wurde, ist er noch immer ein geschätzter Naturdünger.
DNA
Wissenschaft

DNA statt DVD

Die DNA, der Träger der Erbinformation, lässt sich als Speichermedium nutzen. Inzwischen ist es Forschern gelungen, mit der Technik Texte, Bilder, Filme und Tondokumente zu archivieren. von Michael Vogel Filme, Musik, medizinische Aufnahmen oder Dokumente und Ergebnisse wissenschaftlicher Experimente: Überall fallen riesige...

Weltraum, Amerika, Mond
Wissenschaft

Wem gehört der Weltraum?

Auch im All herrschen Recht und Ordnung. Eine irdische Einführung in außerirdisches Recht. von FRANZISKA KONITZER Zugegeben, auf der Liste der internationalen Zwischenfälle rangiert der Tod einer kubanischen Kuh weit unten. Aber er sorgte doch für einige Aufregung. Am 30. November 1960 war eine US-amerikanische Rakete vom Typ...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch