Lexikon
Guạno
[
der; indianisch, spanisch
]ein stickstoff- und phosphorsäurehaltiger Dünger, entstanden in der Hauptsache aus Exkrementen sowie Leichen und Federn von Seevögeln (besonders Kormorane). Voraussetzung zur Entstehung von Guano ist Regenlosigkeit bzw. -armut, so dass ein allmähliches Auflösen oder Wegwaschen unterbleibt. Guano-Fundstätten gibt es in der ganzen Welt; besonders ergiebig sind die auf den Guanoinseln an der Trockenküste des westlichen Südamerika (Peru, Chile) und vor Südwestafrika. Nach der Entdeckung der Brauchbarkeit des Guanos als Dünger durch J. von Liebig (1840) führte eine starke Nachfrage, besonders aus Europa, zu raubbauähnlichen Exporten. Obwohl Guano inzwischen weitgehend durch synthetisch hergestellten Kunstdünger verdrängt wurde, ist er noch immer ein geschätzter Naturdünger.
Wissenschaft
Denisova-Fossil aus Taiwan identifiziert
Jahrelang gab ein fossiler Kieferknochen aus Taiwan der Wissenschaft Rätsel auf. Nun belegen Protein-Analysen, dass der kräftig gebaute Kiefer namens Penghu 1 von einem Denisova-Menschen stammt, einer vor 160.000 bis rund 50.000 lebenden frühmenschlichen Schwesterart der Neandertaler. Damit liefert die Studie einen direkten...
Wissenschaft
Bei der Wasserkraft den Bogen raus
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