Wissensbibliothek
Können Stechrochen tatsächlich stechen?
Ja, denn der lange, peitschenförmige Schwanz dieser rautenförmigen Rochen trägt an der Schwanzwurzel einen oder mehrere scharfe, mit Widerhaken versehene Stachel, die mit einer Giftdrüse in Verbindung stehen und ausschließlich der Verteidigung dienen. Da sich die Tiere, die eine Spannweite von mehreren Metern aufweisen können, im Sand tarnen, sind sie nur schlecht zu sehen; tritt man unabsichtlich auf sie, wehren sie sich mit einem heftigen Schlag ihres stachelbewehrten Schwanzes, was zu schmerzhaften, schlecht heilenden Wunden und Vergiftungserscheinungen führen kann.
In den europäischen Küstengewässern ist der bis zu 2,5 Meter lange Gewöhnliche Stechrochen (Dasyatis pastinaca) heimisch, dessen Stachel 35 Zentimeter Länge erreichen kann.
Wie viel ist genug?
Pestizide schaden Mensch und Natur. Trotzdem setzen Landwirte die Mittel zum Zwecke einer ertragreichen Ernte ein. von RAINER KURLEMANN Die meisten Landwirte haben ein gutes Verhältnis zur Natur. Trotzdem können sie sich nicht an allen Insekten erfreuen, die sie auf ihren Feldern und Pflanzen finden. Die Glasflügelzikade gehört...
Aufgeschäumt
Ob zum Reinigen, Feuerlöschen oder als schusssicherer Panzer: Schaumartige Materialien lassen sich vielseitig einsetzen – und verblüffen die Forscher immer wieder mit neuen Eigenschaften. von REINHARD BREUER Die Prunkkutsche hat schon bessere Tage gesehen. Die 300 Jahre alte Karosse, die im Marstallmuseum des Nymphenburger...