Lexikon
Wasservögel
eine Gruppe von Vögeln, die nicht durch ihre Verwandtschaft, sondern durch ihre Lebensweise gekennzeichnet ist: Vögel, die (nicht nur vorübergehend) auf dem Wasser schwimmen und aus dem Wasser, vom Grund oder von der Oberfläche ihre Nahrung aufnehmen. Nach ihrer Lebensweise werden unterschieden: 1. Schwimmer, wie z. B. Enten, Gänse, Schwäne; aber nicht z. B. Möwen, die nur kurzfristig auf dem Wasser ausruhen; 2. Taucher, a) Fußtaucher (Antrieb: Beine), z. B. Tauchenten, Taucher, Kormorane, Blässhühner; b) Flügeltaucher (Antrieb: Flügel oder Flügelstummel), z. B. Pinguine, Alken, Tauchsturmvögel, Wasseramsel. Keine echten Taucher sind die Stoßtaucher, wie Tölpel, Fischadler, Eisvogel u. a., die nur vorübergehend und nicht tief in das Wasser eindringen.
Wasseramsel
Wasseramsel
Recht häufig unterbricht die Wasseramsel die Tauch- und Schwimmtätigkeit, um mitten zwischen dem dahinströmenden Wasser auf einem Stein sitzend Ausschau zu halten und ihr helles zwitscherndes Lied ertönen zu lassen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Wissenschaft
Die Suche nach Satelliten-Schwärmen
Technosignaturen um Exoplaneten: Wie sich außerirdische Zivilisationen verraten könnten. von RÜDIGER VAAS Falls es bei nahen Sternen Zivilisationen gibt, die Raumfahrt betreiben und in ihrer Technik nur etwas weiterentwickelt sind als die Menschheit heute, dann könnten diese außerirdischen Intelligenzen ihre Existenz...
Wissenschaft
»Es ist unklar, ob sich die Automatisierung rechnet«
Wie gut fügen sich unbemannte, ferngesteuerte oder autonom fahrende Binnenschiffe in die Transport- und Hafenlogistik ein? Cyril Alias erläutert die Hürden. Das Gespräch führte TIM SCHRÖDER Herr Alias, unbemannte Schiffe scheinen die perfekte Lösung zu sein, um dem Personalmangel in der Binnenschifffahrt zu begegnen. Ist das die...