Lexikon

Wasservögel

eine Gruppe von Vögeln, die nicht durch ihre Verwandtschaft, sondern durch ihre Lebensweise gekennzeichnet ist: Vögel, die (nicht nur vorübergehend) auf dem Wasser schwimmen und aus dem Wasser, vom Grund oder von der Oberfläche ihre Nahrung aufnehmen. Nach ihrer Lebensweise werden unterschieden: 1. Schwimmer, wie z. B. Enten, Gänse, Schwäne; aber nicht z. B. Möwen, die nur kurzfristig auf dem Wasser ausruhen; 2. Taucher, a) Fußtaucher (Antrieb: Beine), z. B. Tauchenten, Taucher, Kormorane, Blässhühner; b) Flügeltaucher (Antrieb: Flügel oder Flügelstummel), z. B. Pinguine, Alken, Tauchsturmvögel, Wasseramsel. Keine echten Taucher sind die Stoßtaucher, wie Tölpel, Fischadler, Eisvogel u. a., die nur vorübergehend und nicht tief in das Wasser eindringen.
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Wasseramsel
Wasseramsel
Recht häufig unterbricht die Wasseramsel die Tauch- und Schwimmtätigkeit, um mitten zwischen dem dahinströmenden Wasser auf einem Stein sitzend Ausschau zu halten und ihr helles zwitscherndes Lied ertönen zu lassen.
Wissenschaft

Tierischer Gen-Patentklau mit Medizin-Potenzial

In kuriosen Wasser-Wesen steckt offenbar Potenzial für die Medizin: Um Infektionen zu bekämpfen, nutzen Bdelloida-Rädertierchen genetische „Antibiotika-Rezepte“, die sie Bakterien geklaut und für sich angepasst haben, zeigt eine Studie. Da die Substanzen für die Wirkung in einem tierischen Organismus optimiert sind, könnten sie...

Krebszelle, Biomarker
Wissenschaft

Aufschlussreiche Marker

Biomarker neuen Typs ermöglichen es, Alzheimer im Blut zu erkennen und Depressionen anhand des Hirnstroms aufzuspüren. Zudem lassen sich damit Krebs sowie Erkrankungen von Nerven, Herz und Kreislauf immer häufiger individualisiert behandeln. von CHRISTIAN JUNG Ein häufiges Phänomen: Mehrere Patienten haben dieselbe Diagnose,...

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