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LEXIKON

Wasservögel

eine Gruppe von Vögeln, die nicht durch ihre Verwandtschaft, sondern durch ihre Lebensweise gekennzeichnet ist: Vögel, die (nicht nur vorübergehend) auf dem Wasser schwimmen und aus dem Wasser, vom Grund oder von der Oberfläche ihre Nahrung aufnehmen. Nach ihrer Lebensweise werden unterschieden: 1. Schwimmer, wie z. B. Enten, Gänse, Schwäne; aber nicht z. B. Möwen, die nur kurzfristig auf dem Wasser ausruhen; 2. Taucher, a) Fußtaucher (Antrieb: Beine), z. B. Tauchenten, Taucher, Kormorane, Blässhühner; b) Flügeltaucher (Antrieb: Flügel oder Flügelstummel), z. B. Pinguine, Alken, Tauchsturmvögel, Wasseramsel. Keine echten Taucher sind die Stoßtaucher, wie Tölpel, Fischadler, Eisvogel u. a., die nur vorübergehend und nicht tief in das Wasser eindringen.
Wasseramsel
Wasseramsel
Recht häufig unterbricht die Wasseramsel die Tauch- und Schwimmtätigkeit, um mitten zwischen dem dahinströmenden Wasser auf einem Stein sitzend Ausschau zu halten und ihr helles zwitscherndes Lied ertönen zu lassen.
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