Lexikon
Revier
Biologie
der einem einzelnen Tier, einem Paar oder einer größeren Gruppe gehörende Raum, der gegen Fremde verteidigt wird. Das Revier dient der Sicherung eines bestimmten Lebensraums zur Ernährung oder als Zufluchtstätte. Es kann aus einem zusammenliegenden Raum bestehen (Singvögel, Buntbarsche) oder aus einem Wegesystem (Wanderratte). Häufig wird das besetzte Gebiet durch Drüsensekrete, Harn oder Kot gekennzeichnet (Duftmarkierung): bei Antilopen mit dem Sekret aus den Augendrüsen, bei Dachsen und Mardern mit dem Schwanzdrüsensekret. Bei koloniebildenden Tieren (z. B. Möwen, Kormorane, Tölpel, Seeschwalben, Reiher) kann das Brutrevier relativ klein sein.
Wanderratte
Wanderratte
Im Gegensatz zur Hausratte hat die Wanderratte einen kürzeren Schwanz, der stumpf endet. 2-3 mal im Jahr wirft sie durchschnittlich acht Junge, die mit drei Monaten selbständig sind und sich fortpflanzen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
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Die Luft aus der Umgebung muss in den Körper. Diesen Übergang hat die Evolution unterschiedlich gestaltet. Von BETTINA WURCHE Der Begriff Atmung bezeichnet den Gasaustausch in Lebewesen zur Energiegewinnung. Bei Tieren, vielen Pilzen sowie den aeroben Mikroorganismen ist es das Sauerstoffgas, das die Kette von chemischen...
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Ob sich ein Säugetier üblicherweise von Pflanzen oder von Fleisch ernährt, erkennt man üblicherweise am Gebiss. Beispielsweise sind bei Pflanzenfressern die hintersten Backenzähne typischerweise größer als die vorderen; bei Fleischfressern ist es andersherum. Doch Bären weichen von diesem Muster ab. Bei ihnen ist meist der zweite...
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