Lexikon
Revier
Biologie
der einem einzelnen Tier, einem Paar oder einer größeren Gruppe gehörende Raum, der gegen Fremde verteidigt wird. Das Revier dient der Sicherung eines bestimmten Lebensraums zur Ernährung oder als Zufluchtstätte. Es kann aus einem zusammenliegenden Raum bestehen (Singvögel, Buntbarsche) oder aus einem Wegesystem (Wanderratte). Häufig wird das besetzte Gebiet durch Drüsensekrete, Harn oder Kot gekennzeichnet (Duftmarkierung): bei Antilopen mit dem Sekret aus den Augendrüsen, bei Dachsen und Mardern mit dem Schwanzdrüsensekret. Bei koloniebildenden Tieren (z. B. Möwen, Kormorane, Tölpel, Seeschwalben, Reiher) kann das Brutrevier relativ klein sein.
Wanderratte
Wanderratte
Im Gegensatz zur Hausratte hat die Wanderratte einen kürzeren Schwanz, der stumpf endet. 2-3 mal im Jahr wirft sie durchschnittlich acht Junge, die mit drei Monaten selbständig sind und sich fortpflanzen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
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