Lexikon

Lewitscharoff

Sibylle, deutsche Schriftstellerin, * 16. 4. 1954 Stuttgart; Studium der Religionswissenschaften; war als Buchhalterin tätig und begann ihre schriftstellerische Arbeit mit Hörspielen und Rundfunkfeatures; wurde 1998 mit ihrem Debüt-Roman „Pong“ bekannt, mit dem sie den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb gewann; zeigt in ihrer kraftvoll sprachvirtuosen Prosa vor allem Charakter- und Gesellschaftsstudien; weitere Werke: „36 Gerechte“ 1994; „Der höfliche Harald“ (Kinderbuch) 1999; „Montgomery“ 2002; „Consummatus“ 2006; „Apostoloff“ 2009 (Preis der Leipziger Buchmesse 2009); „Blumenberg“ 2011. 2013 erhielt sie den Georg-Büchner-Preis.
Schmerzen, Gendermedizin
Wissenschaft

Starker Mann, schwache Frau?

Stereotype beeinflussen Diagnose und Behandlung – und damit maßgeblich unsere Gesundheit. von RUTH EISENREICH (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Ein fünfjähriges Kind sitzt auf dem Schoß seines Vaters. Es trägt ein rotes T-Shirt, Shorts, die halblangen blonden Haare fallen ihm ins Gesicht. „Au!“, ruft das...

EM8WRT_Patient_in_transcranial_magnetic_stimulation_(TMS)_experiment
Wissenschaft

Neustart im Gehirn

Bei einem Schlaganfall oder einer chronischen Krankheit wie Parkinson, Migräne oder Depression kommt es im Gehirn zu Störungen. Neue Verfahren der Hirnstimulation versprechen Patienten Abhilfe. von CHRISTIAN JUNG Ein Schlaganfall verursacht viel Durcheinander im Gehirn. Ausgelöst durch einen schlagartig auftretenden Mangel an...