Lexikon

Linleum

[
-e:um; das; lateinisch
]
ein Faserstoffgewebe (Jute), auf das eine Masse aus Kork-, Holz- und Kalksteinmehl, oxidiertem Leinöl (Linoxyn) und/oder anderen trocknenden pflanzlichen Ölen, Baumharz (Kolophonium, Kiefernharz), Pigmenten und Trocknungsbeschleunigern (Sikkative) aufgepresst wird. Linoleum dient u. a. als antistatischer, wärmeisolierender, gegen Fette und Öle beständiger Fußbodenbelag. Es lässt sich leicht reinigen und pflegen, ist aber empfindlich gegen heißes Wasser, organische Lösemittel und Alkalien wie z. B. Schmierseife. Die Oberfläche der etwa 24 mm dicken Linoleumböden ist meist mit einer dünnen Schutzschicht aus Polyacrylat versiegelt. Nicht emissionskontrollierte Beläge können zu Geruchsbelästigungen durch Aldehyde und andere Kohlenwasserstoffe führen. 1860 von F. Walton erfunden.
Fischer André Grählert beim Heringsfang. Von den großen Schwärmen früherer Zeiten ist wenig übrig geblieben.
Wissenschaft

Der Dorsch ist weg

Zu Besuch bei Fischer André Grählert am Darßer Bodden. Fischer und Meeresforscher arbeiten zusammen, um die Veränderungen der Fischbestände in der Ostsee zu verstehen. Von CHRISTIAN JUNG André Grählert ist Ostseefischer in fünfter Generation. Er ist es mit Leib und Seele, auch wenn das von ihm verlangt, bei Wind und Wetter...

hell, klein, sichtbar
Wissenschaft

Winzigstes sichtbar gemacht

Neuartige Mikroskope erreichen fast atomare Auflösung. Das hilft etwa bei der Entwicklung von besseren Medikamenten. von REINHARD BREUER Wer Kleines und Kleinstes erkennen will, braucht Hilfe – ob Lesebrille, Fernglas oder Lupe. In der Wissenschaft sind seit mehr als 400 Jahren Lichtmikroskope in Gebrauch, und ihre...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon