Lexikon

Mundartdichtung

die nicht in der Hochsprache, sondern in einem Dialekt geschriebene Literatur. Nachdem M. Luthers Bibelübersetzung sowie die Kanzleien eine deutsche Schriftsprache durchgesetzt hatten, wurden die deutschen Mundarten literarisch fast nur mehr zu komischen Wirkungen benutzt, z. B. in Barockschauspielen. Das wandelte sich zunächst im 18. Jahrhundert und führte zu dem außerordentlichen Erfolg von J. P. Hebels „Alemannischen Gedichten“ 1803. Im Niederdeutschen wurden K. Groth und F. Reuter die entscheidenden Bahnbrecher, in der Schweiz besonders J. Gotthelf. Auf der Wiener Volksbühne (J. A. Stranitzky, F. Raimund, J. N. Nestroy, L. Anzengruber) wurde die Bühnenwirksamkeit einer richtig verwendeten Mundart vorgelebt. Bedeutende Mundartdichtung verfassten in der Gegenwart der Schweizer K. Marti und der Österreicher H. C. Artmann.
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Wissenschaft

Kernkraft, Kernkraft überall

Ich rede gerne und oft über Kernkraft. Neu ist, dass die Leute mir dabei zuhören. Kernkraft ist kein Tabuthema mehr, selbst in Deutschland nicht. Das erste Kernkraftwerk wurde 1954 in der damaligen Sowjetunion in Betrieb genommen. In den folgenden 50 Jahren nahm die durch Kernkraftwerke produzierte Energie weltweit stetig zu....

Stempel mit umgedrehter Aufschrift
Wissenschaft

Kranke duften anders

Warum viele Krankheiten einen charakteristischen Duft haben, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Vor ein paar Jahren ging eine erstaunliche Meldung durch die Presse: Eine Frau in Schottland hatte gerochen, dass ihr Mann krank war. Und zwar lange bevor er selbst an sich etwas Ungewöhnliches entdeckt oder irgendwelche Symptome gezeigt...

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