Lexikon
Nẹsin
Aziz, eigentlich Mehmet Nusret, türkischer Schriftsteller, * 20. 12. 1915 Istanbul, † 6. 7. 1995 Çeşme; bis 1944 Offizier, danach Journalist und Redakteur bei verschiedenen Zeitungen; mit über 100 Büchern (Essays, Fabeln, Gedichte, Kurzgeschichten, Romane) einer der populärsten Autoren der Türkei; sozialkritischer Satiriker, der sowohl an humoreske Traditionen der türkischen Volksliteratur anknüpfte als auch engagierte Kritik an der Verletzung der Menschenrechte, an Militarismus und Nationalismus übte; war wegen seines politischen Engagements immer wieder Anfeindungen, Verfolgungen und Inhaftierungen ausgesetzt; Werke u. a.: „Der unheilige Hodscha. Türkische Humoresken“ deutsch 1962; „Die skandalösen Geschichten vom türkischen Erzgauner Zübük“ deutsch 1968; „Wie bereitet man einen Umsturz vor? Politische Satiren aus der Türkei“ 1961, deutsch 1977; „Surname – man bittet zum Galgen“ 1976, deutsch 1988; „Wir leben im 20. Jahrhundert. Satiren aus dem türkischen Alltag“ deutsch 1983; „Heimatfilm“ deutsch 1987; auch Theaterstücke.
Wissenschaft
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Wissenschaft
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