Lexikon

Pạpua

bis 1973 Westirian; 1973–2002 Irian Jaya
der Westteil von Neuguinea, seit 1963 der indonesischen Verwaltung unterstellt; mit Nebeninseln 421 981 km2, 2,2 Mio. Einwohner, Hauptstadt Jayapura. Papua liegt am östlichen Ende des indonesischen Archipels, ist von tropischem Regenwald bedeckt und von Gebirgen west-ostwärts durchzogen (im Jaya 5029 m, nach anderen Angaben 4884 m). Die Bevölkerung besteht aus vorwiegend christlichen Papuas, Melanesiern und Negritos sowie aus zugewanderten islamischen Malaien. Angebaut werden vor allem Yams, Taro, Süßkartoffeln, meist noch durch Brandrodungsfeldbau. Auf der Halbinsel Vogelkop wird Erdöl gewonnen. Umfangreiche Kupfererzlager werden bei Jaya abgebaut. Nickelvorkommen wurden bei Jayapura entdeckt. Von Bedeutung sind auch der Gold- und Silberabbau sowie die Erdgasförderung. Industrie und Landverkehrswege sind wenig entwickelt, Papua ist in weiten Teilen völlig unerschlossen. – Unabhängigkeitsbestrebungen führen immer wieder zu Konflikten mit der indonesischen Zentralregierung.
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