Lexikon
Parasitịsmus
[
Parasitiegriechisch
]die Ernährungsbeziehung zwischen zwei Lebewesen (Tieren oder Pflanzen), bei der der eine Partner (Parasit) in oder an dem anderen Partner (Wirt) lebt und sich auf dessen Kosten ernährt, ohne ihn sogleich zu töten. Der Parasit kann den Wirt in Einzahl (Solitärparasitismus) oder in Mehrzahl (Gregärparasitismus) befallen. Zu starker Gregärparasitismus (Superparasitismus) schadet dem Parasiten, weil er sich selbst die Lebensgrundlage entzieht. Wenn verschiedene Parasitenarten gleichzeitig in einem Wirt schmarotzen (Multiparasitismus), bleibt meist nur einer am Leben, oder alle gehen zugrunde. Parasiten können auch selbst wieder von Parasiten befallen werden (Hyperparasitismus). Sonderfälle von Parasitismus sind Cleptoparasitismus und Staatsparasitismus; im weiteren Sinne auch Brutparasitismus und Nahrungsparasitismus.
Wissenschaft
Streit um gesunde Ernährung
Fast täglich gibt es neue Meldungen, was gesund sein soll. Und viele Studien widersprechen sich. Woran liegt das? von CHRISTIAN WOLF Rotes Fleisch hat keinen guten Ruf. Wer übermäßig viel davon isst, erhöht damit angeblich massiv sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Auch der häufige Verzehr von verarbeitetem...
Wissenschaft
Als die Tage kürzer waren
In der Frühzeit der Erde verging ein Tag wesentlich schneller als heute, und der Mond kreiste näher um unseren Planeten. Nun ließ sich dies mithilfe von afrikanischen Sedimenten bis in die ferne Vergangenheit nachvollziehen. von THOMAS BÜHRKE Bei drei Apollo- und zwei Lunochod-Missionen wurden auf dem Mond Retroreflektoren...