Lexikon
Parasitịsmus
[
Parasitiegriechisch
]die Ernährungsbeziehung zwischen zwei Lebewesen (Tieren oder Pflanzen), bei der der eine Partner (Parasit) in oder an dem anderen Partner (Wirt) lebt und sich auf dessen Kosten ernährt, ohne ihn sogleich zu töten. Der Parasit kann den Wirt in Einzahl (Solitärparasitismus) oder in Mehrzahl (Gregärparasitismus) befallen. Zu starker Gregärparasitismus (Superparasitismus) schadet dem Parasiten, weil er sich selbst die Lebensgrundlage entzieht. Wenn verschiedene Parasitenarten gleichzeitig in einem Wirt schmarotzen (Multiparasitismus), bleibt meist nur einer am Leben, oder alle gehen zugrunde. Parasiten können auch selbst wieder von Parasiten befallen werden (Hyperparasitismus). Sonderfälle von Parasitismus sind Cleptoparasitismus und Staatsparasitismus; im weiteren Sinne auch Brutparasitismus und Nahrungsparasitismus.
Wissenschaft
Wenn die Marsluft vom Himmel fällt
Auf dem Roten Planeten schwankt die Ausdehnung der eisbedeckten Polkappen im Takt der Jahreszeiten. Die Wassereismassen sind ein Archiv für vergangene Klimazyklen. von THORSTEN DAMBECK Unter den acht Planeten im Sonnensystem gilt der Mars als besonders erdähnlich. Schon 1781 äußerte William Herschel die Vermutung, dass die im...
Wissenschaft
Sonnige Zeiten
Solarstrom wird immer günstiger. Das beflügelt die Photovoltaik. Auch neue Techniken und Materialien machen das Licht der Sonne zu einer immer bedeutsameren Energiequelle. von RALF BUTSCHER Ein glitzerndes Solarpaneel reiht sich ans andere. Der Solarpark Weesow-Willmersdorf in Werneuchen nordöstlich von Berlin ist der größte in...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Hinkelstein und Dolmengrab
Natur neu erfinden
Kosmologie im Härtetest
Alternde Affen
Wirklich wahr?
Bakterien als Helfer gegen Krebs