Lexikon

Partitụr

[
die; italienisch
]
übersichtlich nach einzelnen Instrumentengruppen und Instrumenten oder Gesangsstimmen geordnete Niederschrift von Musikwerken, so dass die gleichzeitig erklingenden Noten untereinander stehen. Noch bis zur Zeit J. Haydns u. W. A. Mozarts wurden auch größere Werke meist nur in Einzelstimmen gedruckt; der Dirigent benutzte dann die Stimme der 1. Geige als Dirigierstimme. Erst seit L. van Beethoven erschienen Partituren der Werke. Die Stimmen sind im Allgemeinen von oben nach unten angeordnet in der Reihenfolge: Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Schlagzeug, Zwischengruppe (Harfe, Solo-Instrumente, Gesangssolisten, Chor), Streichinstrumente.
Klavierauszug (Beethovens 4. Sinfonie)
Klavierauszug von Beethovens 4. Sinfonie
Beginn des dritten Satzes der Sinfonie Nr. 4 von Ludwig van Beethoven. Oben ist der Klavierauszug in zwei Systemen zu sehen; als Basis hierfür dient die Partitur der unteren Notenzeilen (Partitur und Klavierauszug von O. Singer)
Gehirn, Kabel, Mensch
Wissenschaft

Reine Kopfsache

Neue neuronale Techniken bauen Brücken zwischen Gehirn und Körper. Querschnittsgelähmte können ihre Arme und Hände wieder nutzen, und Menschen, die nicht mehr in der Lage sind zu sprechen, können wieder kommunizieren. von REINHARD BREUER Bill Kochevar war der erste Gelähmte, der seine Hand allein per Gedanken und Hightech steuern...

Wissenschaft

Rätselhafter Kernzerfall

Kernphysikern gelang die Vermessung einer extrem seltenen Zerfallsart von Atomkernen. Doch die Ergebnisse werfen Fragen auf. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn Atomkerne radioaktiv zerfallen oder von hochenergetischen Teilchen getroffen werden, geraten sie meist in einen angeregten Zustand, fallen jedoch schnell wieder in den Grundzustand...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon