Wissensbibliothek
Was ist das Epithelgewebe?
Flächenhafte Zellverbände, das Epithelgewebe oder Epithel, bedecken die Körperoberflächen. Das Epithelgewebe bildet die äußere Hautschicht und kleidet auch Körperhöhlen wie das Herz oder die Harnblase aus. Die Zellen des Epithelgewebes sitzen dicht an dicht. Der Raum zwischen den Zellen (Interstitium) verfügt kaum über Substanz. Dieser Aufbau entspricht der Funktion des Epitheliums als praktisch undurchlässige Oberflächenschicht. Epithelgewebe werden von Nerven, nicht aber von Blutgefäßen versorgt. Nährstoffe und Sauerstoff gehen mittels Diffusion aus den Blutgefäßen, die durch das tiefer liegende Bindegewebe verlaufen, in die Epithelzellen über.
Je nach Form und Sitz im Körper haben Epithelgewebe die unterschiedlichsten Aufgaben. Auf der Haut bietet die außen gelegene Epithelschicht Schutz vor mechanischen und chemischen Reizen wie auch gegen zu starke Sonnenbestrahlung oder eindringende Bakterien. Das Resorptionsepithel, das den Dünndarm auskleidet, ist zuständig für die Aufnahme von Nährstoffen aus der verdauten Nahrung, das Epithel der Hodenkanälchen produziert Sperma. Die Funktionen des Drüsenepithels sind die Bildung von Sekreten, Befeuchtung, Verdauung und Ausscheidung. Das Oberflächenepithel stellt eine Verbindungsstelle dar, durch die alle Substanzen, die in den Körper eintreten oder aus ihm ausgeschieden werden, hindurchtreten müssen.
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Thermoelektrische Materialien können Temperaturunterschiede in elektrischen Strom verwandeln. Lange wurde das bloß belächelt, doch nun drängen die Ergebnisse der Forschung in die Anwendung. von RAINER KURLEMANN Johannes de Boor fordert die Besucher in seinem Labor gern zu einem Experiment auf. „Halten Sie das bitte fest und...
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