Lexikon
posttraumạtische Belastungsstörung
Abkürzung PTBS; englisch „posttraumatic stress disorder“; Abkürzung PTSDpsychische Störung nach einem extrem belastenden Erlebnis wie Folter, Vergewaltigung, Geiselnahme, Umweltkatastrophe, Kriegseinsatz, die mit einiger Verzögerung auftritt und gekennzeichnet ist durch häufiges Wiedererleben des traumatischen Ereignisses in Erinnerungen und Träumen, Vermeidung von Situationen, die die Erinnerung auslösen können, emotionale Abgestumpftheit in Form von Teilnahmslosigkeit und Freudlosigkeit bei gleichzeitig erhöhter Erregung verbunden mit Schlafstörung, Reizbarkeit und Schreckhaftigkeit. Zur Behandlung wird vor allem Psychotherapie eingesetzt, u. U. auch eine medikamentöse Therapie.
Wissenschaft
Geschöpfe der Tiefe
Unterhalb von 200 Metern beginnt die Tiefsee. Trotz der lebensfeindlichen Bedingungen gibt es in der Tiefe vielfältiges Leben – von dem ein Großteil noch nicht erforscht ist. Von BETTINA WURCHE Dunkel, kalt, nährstoffarm und unter hohem Wasserdruck erscheint die Tiefsee absolut lebensfeindlich. Ab 200 Metern Tiefe erhellen nur...
Wissenschaft
»Es gibt kein Limit«
Wer sein Gehirn fordert und seinen Zellen Gutes tut, kann bis ins hohe Alter fit im Kopf bleiben. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Frau Prof. Schäfer, ab wann sprechen Sie vom „alternden Gehirn“? Im Grunde genommen altert das Gehirn, sobald wir aufhören zu wachsen. Der Alterungsprozess fängt also fast mit der Geburt oder...