Lexikon

Qin Shihuangdi

[
tçin ʃəxuaŋdi
]
Ch’in Shih Huangti
Kaiser von China 221–210 v. Chr., * 259 v. Chr., † 210 v. Chr.; war unter dem Namen Zheng seit 247 v. Chr. Fürst des Feudalstaates Qin (in den heutigen Provinzen Shaanxi und Gansu); besiegte in zehnjährigen Feldzügen die Feudalstaaten Han, Zhao, Wei, Chu, Yan und Qi und vereinigte erstmals alle chinesischen Länder zu einem Einheitsstaat. Er nahm den Titel huangdi (etwa: „erhabener Herrscher“) an, den nach ihm alle chinesischen Kaiser führten, und nannte sich selbst Shihuangdi (Erster Kaiser). Qin Shihuangdi schaffte das Lehnswesen ab und teilte das Land in Bezirke ein, die von Beamten verwaltet wurden. Er vereinheitlichte die Schrift, die Maße und Gewichte und das Münzwesen. Die Grenze nach Norden sicherte er durch ein Befestigungssystem, aus dem später die Chinesische Mauer wurde. Er verfolgte die konfuzianischen Gelehrten und ließ 213 v. Chr. eine große Bücherverbrennung durchführen. Nebenanlagen seines riesigen Mausoleums in der Nähe von Xi'an werden seit 1974 ausgegraben.
Wissenschaft

Rätselhafter Kernzerfall

Kernphysikern gelang die Vermessung einer extrem seltenen Zerfallsart von Atomkernen. Doch die Ergebnisse werfen Fragen auf. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn Atomkerne radioaktiv zerfallen oder von hochenergetischen Teilchen getroffen werden, geraten sie meist in einen angeregten Zustand, fallen jedoch schnell wieder in den Grundzustand...

Vögel in der Antarktis
Wissenschaft

Tiere in der Antarktis mit H5N1-Virus infiziert

Der Vogelgrippe-Erreger breitet sich weltweit immer weiter aus und dringt dabei bis in die abgelegensten Orte vor, wie eine neue Studie zeigt. Das H5N1-Virus hat demnach inzwischen auch diverse Wildtiere in der Antarktis infiziert, darunter verschiedene Vögel und Säugetiere wie Seeelefanten und Seebären. Der Erreger verbreitete...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon