Lexikon
Querschnittslähmung
Lähmung infolge völliger (totale Querschnittslähmung) oder teilweiser (partielle Querschnittslähmung) Unterbrechung des Rückenmarks an einer bestimmten Stelle. Von dieser Schädigungsstelle abwärts besteht keine (vollständige) Verbindung mehr zu den höheren Abschnitten des Zentralnervensystems, und die Körperteile unterhalb dieser Stelle sind gelähmt. Die Anzeichen einer Querschnittslähmung sind durch Höhe und Ausdehnung der Rückenmarkschädigung bestimmt. Querschnittslähmungen oberhalb des Halsmarks (z. B. bei Genickbruch) sind meist sofort tödlich.
Wissenschaft
Auf der Stresswelle
Was mit wenigen Hormonmolekülen im Hypothalamus beginnt, vervielfacht sich zu einer Cortisol-Flut, die unseren Körper überschwemmt. von SIGRID MÄRZ Mit gerade einmal vier Gramm ist der Hypothalamus ein Leichtgewicht, vor allem im Vergleich zum Gehirn insgesamt, das es auf etwa 1,4 Kilogramm bringt. Und dennoch enthält dieser...
Wissenschaft
Ruhe im Ohr!
Wer unter chronischem Tinnitus leidet, hört Geräusche, die in seinem Gehirn entstehen. Dort setzt die Suche nach einer wirkungsvollen Therapie an. von ANGELIKA FRIEDL Es summt, rauscht, piepst oder klingelt: Störende Geräusche im Ohr, medizinisch Tinnitus genannt, kennt fast jeder. Bei den meisten verschwinden sie nach kurzer...
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