Lexikon
Röntgentherapie
die seltene Anwendung von Röntgenstrahlen zu Heilzwecken als Form der Strahlentherapie. In den durch Röntgenstrahlen getroffenen Stellen werden Moleküle ionisiert und zerstören dadurch die Zelle. Da sie auf teilungsaktives Keim- und Tumorgewebe stärker als auf normales Gewebe wirken, ist eine Verwendung zu Heilzwecken möglich. In Frage kommen: 1. Oberflächenbestrahlung zur unspezifischen Umstimmungstherapie z. B. bei Entzündungen, zur Schmerztherapie bei entzündlich-degenerativen Gelenkerkrankungen oder zur Behandlung oberflächlicher Tumoren; 2. Tiefenbestrahlung zur Behandlung tief liegender Geschwülste; hier wird, um Hautschädigungen zu vermeiden und trotzdem hohe Strahlenmengen geben zu können, von verschiedenen Feldern aus auf ein Gebiet in die Tiefe gewirkt; Leicht- oder Schwermetallfilter absorbieren dabei die hautschädigenden weichen und mittelweichen Strahlen.
Wissenschaft
Reine Kopfsache
Neue neuronale Techniken bauen Brücken zwischen Gehirn und Körper. Querschnittsgelähmte können ihre Arme und Hände wieder nutzen, und Menschen, die nicht mehr in der Lage sind zu sprechen, können wieder kommunizieren. von REINHARD BREUER Bill Kochevar war der erste Gelähmte, der seine Hand allein per Gedanken und Hightech steuern...
Wissenschaft
Sport pusht unser Gehirn auch noch am Folgetag
Bewegung ist gut für Körper und Geist. Da die positive Wirkung jedoch nicht lange anhält, müssen wir regelmäßig Sport treiben, um uns fit zu halten, so die gängige Annahme. Doch zumindest der Boost-Effekt, den Bewegung auf unser Gehirn und Gedächtnis hat, hält länger an als gedacht: rund 24 Stunden, wie eine neue Studie zeigt....