Lexikon
Röntgentherapie
die seltene Anwendung von Röntgenstrahlen zu Heilzwecken als Form der Strahlentherapie. In den durch Röntgenstrahlen getroffenen Stellen werden Moleküle ionisiert und zerstören dadurch die Zelle. Da sie auf teilungsaktives Keim- und Tumorgewebe stärker als auf normales Gewebe wirken, ist eine Verwendung zu Heilzwecken möglich. In Frage kommen: 1. Oberflächenbestrahlung zur unspezifischen Umstimmungstherapie z. B. bei Entzündungen, zur Schmerztherapie bei entzündlich-degenerativen Gelenkerkrankungen oder zur Behandlung oberflächlicher Tumoren; 2. Tiefenbestrahlung zur Behandlung tief liegender Geschwülste; hier wird, um Hautschädigungen zu vermeiden und trotzdem hohe Strahlenmengen geben zu können, von verschiedenen Feldern aus auf ein Gebiet in die Tiefe gewirkt; Leicht- oder Schwermetallfilter absorbieren dabei die hautschädigenden weichen und mittelweichen Strahlen.
Wissenschaft
Jupiters heiße Brüder
Astronomen haben außerhalb des Sonnensystems Hunderte Riesenplaneten aufgespürt, die sehr nahe um ihre Heimatsterne kreisen. Wie sind sie dorthin gekommen? von THORSTEN DAMBECK Menschen mit Latein-Kenntnissen wissen: „Dimidium“ bedeutet die Hälfte. Seit einigen Jahren heißt so auch ein Planet, nämlich der 50,6 Lichtjahre...
Wissenschaft
Geiseltal: Ausgestorbener Laufvogel hat jetzt einen Kopf
Im Laufe der Zeit haben schon viele spektakuläre Urzeitwesen Deutschland durchstreift. Dazu zählt auch der 1,40 Meter große Laufvogel Diatryma geiselensis, der vor 45 Millionen Jahren im Geiseltal im heutigen Sachsen-Anhalt lebte – damals noch ein tropisches Sumpfgebiet. Nun haben Paläontologen erstmals einen Schädel dieses...
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