Lexikon

Strahlentherapie

Strahlenbehandlung
Bestrahlung des Körpers oder einzelner Teile zu Heilzwecken. Zur Strahlentherapie im engeren Sinne werden ionisierende Strahlen (Röntgen-, Gamma- und radioaktive Strahlen) eingesetzt (Radiotherapie), hauptsächlich in der Radiologie zur Behandlung von Krebs, oft kombiniert mit Chemotherapie und chirurgischen Eingriffen. Vor allem schnell wachsende bösartige Tumoren sind durch die erhöhte Rate ihrer Zellteilungen empfindlicher gegenüber der ionisierenden Strahlung als gesundes Gewebe. Die Bestrahlung kann von außen erfolgen oder durch strahlende Substanzen, die in den Körper eingebracht werden (z. B. Radiojodtherapie). Im weiteren Sinne umfasst eine Strahlentherapie jede Anwendung elektromagnetischer Wellen, von Infrarot-, Ultraviolett- und Wärmestrahlen über Mikro- und Kurzwellen bis zu sichtbarem Licht.
Wissenschaft

Wann ist Nd am Ende?

Geschrieben ist die Sache eindeutig: Ende ist Ende. Aber wenn Chemikerinnen und Chemiker von Ende sprechen, meinen sie vielleicht Nd – das chemische Elementsymbol für Neodym. Der Name ist den meisten vermutlich schon einmal untergekommen, und manche werden sogar wissen, dass es ein Element der sogenannten Seltenen Erden...

Stärkeverdauung
Wissenschaft

Anpassung an stärkereiche Nahrung schon bei Frühmenschen

Das Enzym Amylase in unserem Speichel ermöglicht uns, Stärke bereits im Mund in Zucker aufzuspalten. Heutige Menschen besitzen zahlreiche Kopien des dafür verantwortlichen Gens. Doch wann hat es sich erstmals verdoppelt und damit die Grundlage für unsere kohlenhydratreiche Ernährung gelegt? Eine Studie zeigt nun, dass diese...

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