Lexikon

Schmiedekunst

kunsthandwerkliche Bearbeiten von Eisen durch den Schmied (Kunstschmied), seit Gewinnung des Eisens geübt, dann in der Früh- und Spätgotik mit Veredlungstechniken (Tauschierung, Gravierung, Bemalung, Bläuen, Vergoldung) verfeinert. Aus dem Mittelalter erhaltene Tür- und Möbelbeschläge, Gitter, Laternen, Leuchter zeugen vom hoch entwickelten Stand der damaligen Schmiedekunst, die bereits komplizierte Pflanzenformen (Laubwerk und dgl.) nachbildete und ornamental abwandelte. Italien, Frankreich und die Niederlande brachten bis zum 16. Jahrhundert auf dem Gebiet der Schmiedekunst besonders großartige Leistungen hervor; seit der ausgehenden Renaissance nahm Deutschland den führenden Platz ein (Waffen, Trenngitter für Kirchen, Grabmäler, Brunnenlauben). Im 19. Jahrhundert wurden die Techniken der Schmiedekunst vielfach durch Eisengussverfahren ersetzt.
Wissenschaft

Einblicke in die Evolutionsgeschichte der Weintrauben

In Kolumbien haben Forschende die ältesten Traubenkerne der westlichen Hemisphäre entdeckt. Die 60 Millionen Jahre alten Fossilien belegen, dass sich die Weinrebengewächse, die ursprünglich wahrscheinlich aus Asien stammen, innerhalb weniger Millionen Jahre auf der Welt verbreitet haben. Weitere Funde fossiler Traubenkerne aus...

Zwei Tanks mit Ammoniak auf einem Feld
Wissenschaft

Dünger aus der Luft

In der Landwirtschaft kommen große Mengen stickstoffhaltigen Düngers zum Einsatz. Ein wichtiger Rohstoff für diesen Dünger ist Ammoniak. Um die Herstellung dieser Chemikalie nachhaltiger zu gestalten, hat ein Forschungsteam nun ein neuartiges Netzgewebe entwickelt, das Stickstoff aus der Luft einfangen und in Ammoniak verwandeln...

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