Lexikon
Schmiedekunst
kunsthandwerkliche Bearbeiten von Eisen durch den Schmied (Kunstschmied), seit Gewinnung des Eisens geübt, dann in der Früh- und Spätgotik mit Veredlungstechniken (Tauschierung, Gravierung, Bemalung, Bläuen, Vergoldung) verfeinert. Aus dem Mittelalter erhaltene Tür- und Möbelbeschläge, Gitter, Laternen, Leuchter zeugen vom hoch entwickelten Stand der damaligen Schmiedekunst, die bereits komplizierte Pflanzenformen (Laubwerk und dgl.) nachbildete und ornamental abwandelte. Italien, Frankreich und die Niederlande brachten bis zum 16. Jahrhundert auf dem Gebiet der Schmiedekunst besonders großartige Leistungen hervor; seit der ausgehenden Renaissance nahm Deutschland den führenden Platz ein (Waffen, Trenngitter für Kirchen, Grabmäler, Brunnenlauben). Im 19. Jahrhundert wurden die Techniken der Schmiedekunst vielfach durch Eisengussverfahren ersetzt.
Wissenschaft
Sonnenfinsternis in Maria Toast
Am 8. April erlebten die USA ihre zweite totale Sonnenfinsternis in einem Zeitraum von nur sieben Jahren. Das ist toll, aber auch gemein, denn bei uns in Mitteleuropa ist es erst am 3. September 2081 wieder so weit. Die Entfernung zwischen Erde und Mond ist so groß, dass Sonnenfinsternisse nur selten und selbst dann nur […]
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Wissenschaft
News der Woche 05.09.2025
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