Lexikon

Staatsanleihe

langfristige Schuldverschreibung des Staates, z. B. Bundesanleihe, um den Kreditbedarf des Staates zu decken; von Bund, Ländern oder anderen öffentlichen Körperschaften als festverzinsliches Wertpapier ausgegeben; der Gesamtbetrag ist gestückelt in Teilbeträge (Teilschuldverschreibungen), die über Banken an Anleger verkauft werden und in der Regel auf 1000 Euro lauten. Staatsanleihen sind ohne Emissionsprospekt an jeder deutschen Börse zum amtlichen Handel zugelassen. Auch ausländische Emittenten (Staaten, Großstädte) oder übernationale Institutionen (Europäische Gemeinschaft, Weltbank) legen in Deutschland Anleihen auf. Je nach Region der Ausgabe und der zu beachtenden regulativen Anforderungen können Inlands-, Auslands-, internationale und Euroanleihen unterschieden werden; sie lauten z. B. auf US-Dollar oder Euro. Auskunft über die Bonität einer Staatsanleihe geben die Bewertungen der Rating-Agenturen, z. B. von Standard & Poors oder Moodys.
„Goliat“ in der norwegischen Arktis ist die nördlichste Ölplattform der Welt.
Wissenschaft

Kein Ende für Öl und Gas

Der Abschied von fossilen Energieträgern ist beschlossen. Doch die Abhängigkeit ist groß, und aktuell stehen die Zeichen eher auf Ausbau. Von TIM SCHRÖDER „Goliat“ ist wirklich riesig. Mit ihren 112 Metern Breite und 75 Metern Hö he ist die schwimmende Ölplattform so groß wie der Kühlturm eines Kraftwerks. Doch nicht die schiere...

Geistesblitz
Wissenschaft

Wie sich Heureka-Momente ankündigen

Entscheidende Ideen für die Lösung komplexer Probleme stellen sich mitunter in Form von Geistesblitzen ein. Doch kommen solche Aha-Momente tatsächlich wie aus dem Nichts? Videoaufzeichnungen von sechs Mathematikern, die an der Tafel an herausfordernden mathematischen Problemen knobeln, zeigen, dass sich ihr Verhalten bereits in...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon