Lexikon

Staatsanleihe

langfristige Schuldverschreibung des Staates, z. B. Bundesanleihe, um den Kreditbedarf des Staates zu decken; von Bund, Ländern oder anderen öffentlichen Körperschaften als festverzinsliches Wertpapier ausgegeben; der Gesamtbetrag ist gestückelt in Teilbeträge (Teilschuldverschreibungen), die über Banken an Anleger verkauft werden und in der Regel auf 1000 Euro lauten. Staatsanleihen sind ohne Emissionsprospekt an jeder deutschen Börse zum amtlichen Handel zugelassen. Auch ausländische Emittenten (Staaten, Großstädte) oder übernationale Institutionen (Europäische Gemeinschaft, Weltbank) legen in Deutschland Anleihen auf. Je nach Region der Ausgabe und der zu beachtenden regulativen Anforderungen können Inlands-, Auslands-, internationale und Euroanleihen unterschieden werden; sie lauten z. B. auf US-Dollar oder Euro. Auskunft über die Bonität einer Staatsanleihe geben die Bewertungen der Rating-Agenturen, z. B. von Standard & Poors oder Moodys.
Humanoide Echse in Anzug mit Aktentasche, steht aufrecht vor blauem Hintergrund, Text:
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