Lexikon
tempern
Teile aus (sprödem) weißem Gusseisen bei 850–1000 °C mehrere Tage lang glühen, wobei der vorhandene Zementit (Eisencarbid) zerfällt und der zähe, leicht bearbeitbare und begrenzt schmiedbare Temperguss entsteht. Beim Glühen in Sauerstoff abgebenden Mitteln (Eisenoxid) verbrennt der frei werdende Kohlenstoff (Glühfrischen), und man erhält weißen Temperguss; beim Glühen in neutraler Umgebung (Asche, Sand) verbleibt der Kohlenstoff, es entsteht schwarzer Temperguss.
Wissenschaft
Mit Übelkeit unterwegs
Warum vielen Menschen auf Reisen schlecht wird, und wie man dagegen antrainieren kann, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der Blick aus dem Fenster kann noch so spektakulär sein – wenn es einem bei der Fahrt mit Pkw, Bus oder Schiff speiübel wird, ist es mit der Begeisterung schnell vorbei. Die Ursache einer solchen Reisekrankheit...
Wissenschaft
Rohstoffe aus der Tiefe
Im und auf dem Meeresboden lagern wertvolle Metalle. Doch Tiefseebergbau ist mit hohen Risiken verbunden, deshalb hat bisher noch kein Abbau stattgefunden. Von RAINER KURLEMANN Der Hunger nach Rohstoffen macht auch vor den Ozeanen nicht Halt, denn der Meeresboden birgt Schätze, die zur Produktion von Hightech-Geräten,...
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